Diebe entwendeten 13. Station des Außenkreuzwegs

Materieller und ideeller Schaden

Diebe entwendeten in der Nacht von Freitag auf Samstag (16./17.8.) die Zeichnung der 13. Station des Außenkreuzwegs der Gemeinde St. Agatha. Die Initiatoren sind entsetzt.

DORSTEN

von Von Bianca Glöckner und Rüdiger Eggert

, 18.08.2013, 17:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Diese Zeichnung der 13. Station ist verschwunden.

Diese Zeichnung der 13. Station ist verschwunden.

Hanns Bauckholt, der gemeinsam mit Werner Witteberg den Außenkreuzweg für die St.-Agatha-Gemeinde initiierte, ist empört: In der Nacht von Freitag auf Samstag verschwand das Bild der 13. Station von der Mauer des Ursulinen-Klosters. "Schwester Teresa hat den Diebstahl entdeckt. Am Fuße der Mauer lag nur noch die glücklicherweise unbeschädigte Glasplatte. Die eigentliche Zeichnung, Jesus liegt im Schoße Marias, war verschwunden", berichtet Bauckholt.Im März eingeweiht Erst im März hatte Pfarrer Ulrich Franke den Kreuzweg eingeweiht. Die 50 mal 70 Zentimeter großen Glasplatten wurden entlang des Kreuzweges auf den Häuserwänden angebracht. Bei den Bildern handelt es sich um Reproduktionen des Glasfensterkreuzweges, das Tisa von der Schulenburg (Schwester Paula) für die Kirche St. Michael in Münster-Gievenbeck 1970 geschaffen hat.

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Die sparsamen, ausdrucksstarken Schwarzweiß-Zeichnungen über den Leidensweg Jesu sollen die Dorstener Gläubigen auf dem Außenkreuzweg mit meditativen Pausen begleiten. Startpunkt für den Außenkreuzweg ist am Recklinghäuser Tor am Eiscafe Dolce-Vita, von dort geht es im Uhrzeigersinn über den Südgraben um die Altstadt herum. Eine Kreuzwegstation kostete mehrere hundert Euro, aber Hanns Bauckholt geht es natürlich vielmehr um den ideellen Wert, die jede Zeichnung besitzt. "Wenn die Zeichnung unbeschädigt zurückgegeben wird, verzichten wir auf eine Anzeige gegen Unbekannt", betont Bauckholt.

 

 

 

 

 

 

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