Dominik Cieplak schoss den Vogel ab

Schützenfest in Wulfen

Dominik Cieplak ist der neue König von Wulfen. Am Montag hatte er um 15.05 Uhr den Vogel mit dem 157. Schuss von der Stange geholt. Zur Königin erkor er Pia Stein.

Wulfen

, 26.06.2017, 16:35 Uhr / Lesedauer: 2 min
Dominik Cieplak schoss den Vogel ab

Dominik Cieplak ließ sich nach dem Königsschuss feiern.

Als der Holzvogel wider Erwarten doch länger als gedacht hoch droben auf der Stange verweilte, zog das Wulfener Schützenvolk drohend deutsches Liedgut aus dem Köcher: „Kommt ein Vogel geflogen“, intonierten die ersten zwei Reihen auf der Festwiese stimmgewaltig. Der Vogel flog dann auch sofort – und zwar krachend zu Boden.

Lehrer am Herner Berufskolleg

Dominik Cieplak, Lehrer an einem Berufskolleg in Herne und in Wulfen bestens als Bühnendarsteller in der rührigen Theatergruppe des Heimatvereins bekannt, hatte damit gegen 15.05 Uhr mit dem 157. Schuss im Königsringen das Finale für sich entschieden. Für die nächsten zwei Jahre wird an seiner Seite Pia Stein als Regentin regieren. Hatte an den beiden Schützenfesttagen zuvor der eine oder andere Regenschauer die Festwiese heimgesucht, war das Wetter gestern bestens aufgelegt. 

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Vogelschießen in Wulfen

Nach einem spannenden Vogelschießen feierte Wulfen am Montag (26. Juni) seinen neuen Schützenkönig Dominik Cieplak. Seine Königin ist Pia Stein.
26.06.2017
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Das neue Wulfener Königspaar: Dominik Cieplak und Pia Stein.© Foto: Michael Klein
Dominik Cieplak legt an.© Foto: Michael Klein
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Die vier Kandidaten für den Wulfener Thron.© Foto: Michael Klein
Gebannt verfolgten die Wulfener das Königsschießen.© Foto: Michael Klein
Gebannt verfolgten die Wulfener das Königsschießen.© Foto: Michael Klein
Gebannt verfolgten die Wulfener das Königsschießen.© Foto: Michael Klein
Gebannt verfolgten die Wulfener das Königsschießen.© Foto: Michael Klein
Gebannt verfolgten die Wulfener das Königsschießen.© Foto: Michael Klein
Gebannt verfolgten die Wulfener das Königsschießen.© Foto: Michael Klein
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Die Blasmusik Wulfen sorgte für Unterhaltung.© Foto: Michael Klein
Die Blasmusik Wulfen sorgte für Unterhaltung.© Foto: Michael Klein
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Gebannt verfolgten die Wulfener das Königsschießen.© Foto: Michael Klein
Gebannt verfolgten die Wulfener das Königsschießen.© Foto: Michael Klein
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Na, wie viele Schüsse verträgt der Vogel noch?© Foto: Michael Klein
Gebannt verfolgten die Wulfener das Königsschießen.© Foto: Michael Klein
Gebannt verfolgten die Wulfener das Königsschießen.© Foto: Michael Klein
Gebannt verfolgten die Wulfener das Königsschießen.© Foto: Michael Klein
Gebannt verfolgten die Wulfener das Königsschießen.© Foto: Michael Klein
Gebannt verfolgten die Wulfener das Königsschießen.© Foto: Michael Klein
Dominik Cieplak ließ sich nach dem Königsschuss feiern.© Foto: Michael Klein
Das neue Wulfener Königspaar: Dominik Cieplak und Pia Stein.© Foto: Michael Klein
Schlagworte Wulfen

Der Holzvogel wartete bei schönstem Sonnenschein auf das Eintreffen der marschierenden Schützen, gleich neben ihm flatterte in leichter Brise und in friedlicher Koexistenz der Wolf auf der Wulfener Wappenfahne. Vor der Mittagspause ging es dem Flattermann auf der Stange schon kräftig an den Kragen beziehungsweise an die Insignien. Volker Kuhrmann holte sich die Krone, Matthaus Bachmann krallte sich das Zepter, Marcel Hackler konnte den Reichsapfel erringen, Roland Kemper den linken und Eike Dahlberg den rechten Flügel.

Vier Aspiranten

Schützenvereins-Vorsitzender Andreas Wanning freute sich, dass in diesem Jahr gleich vier Aspiranten zum heißen Endkampf um die Königswürde in Altwulfen antraten. Neben dem späteren König Dominik waren dies Erich Erfkemper, Fahnenoffizier und Mitglied des Stammtisches „Gießkannenrunde“, die in diesem Jahr ihren 30. Geburtstag feiert. Dazu Daniel Knüfer, Königsadjutant und Vorsitzender des Wappenbaum-Vereins, und Schützenvorstand Tobias Bernsmann von der Stammtischrunde „Bacardi Dream Boys“.

Angefeuert von Moderator Kalle Szesny, angespornt von den Klängen der Blasmusik Wulfen, angetrieben von ihren Fangruppen und angetan von der ausgelassenen Stimmung auf der Festwiese schenkten sich die Kontrahenten nichts, aber dafür dem Vogel immer wieder treffsicher einen ein. Dennoch zierte sich dieser lang und länger. Bis das Wulfener Schützenvolk drohend deutsches Liedgut aus dem Köcher zog ...

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