Die niederländische Band "Donna Blue" sorgte für einen gelungenen Abend im Bürgerpark. © Gregor Rößmann
Konzert

„Donna Blue“ sorgte für düstere und verträumte Klänge im Bürgerpark

Ein Konzert wie ein Soundtrack: Das boten die niederländischen Musiker von „Donna Blue“ am Freitag im gut gefüllten Amphitheater des Bürgerparks Maria Lindenhof.

Es war ein gelungener Freitagabend im Amphitheater des Bürgerparks. Das Team des Veranstalters „Oude Marie“ landete einen Volltreffer mit der niederländischen Band „Donna Blue“, die aus Utrecht angereist waren.

Frisch gestärkt, durch das mit Fahrrad und Hänger rangeschaffte Catering, machten sich die Künstler ans Werk. Angekündigt als Indie Pop Band in cineastischem Klanggewand, mit einer Affinität zu Soundtracks von Filmen David Lynchs, machten bereits die ersten Klänge klar, wohin die Reise geht. Die Zuhörer im gut gefüllten und frisch aufgehübschten Dorstener „Open Air Wohnzimmer“ wurden mitgenommen auf einen teils düsteren, teils verträumten aber auch groovenden Musik-Trip.

Vintage-Sound und -Outfit

Das alles dargeboten mit Vintage-Sound und im Vintage-Outfit der sympathischen Musiker. Die Songs hatten viele Anleihen von bekannten Filmmusiken, wie der von „Twin Peaks“ oder „From Dusk till Dawn“, wie auch von Werken vergangener Künstler, etwa Ennio Morricones Spaghetti-Western-Untermalung oder Songs der US Band „The Doors“. Natürlich entließen die Dorstener die Band erst nach einer Zugabe.

Kevin Over vom Team „Oude Marie“ bat darum, wirklich nur die Teilnahme auf der Internetseite „www.buergerpark-maria-lindenhof.de“ zu buchen, wenn ein Besuch tatsächlich geplant ist, da die genehmigte Zuschauerzahl auf 200 Personen begrenzt ist.

Über den Autor
Redaktion Dorsten
Berthold Fehmer (Jahrgang 1974) stammt aus Kirchhellen (damals noch ohne Bottrop) und wohnt in Dorsten. Seit 2009 ist der dreifache Familienvater Redakteur in der Lokalredaktion Dorsten und dort vor allem mit Themen beschäftigt, die Schermbeck, Raesfeld und Erle bewegen.
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Berthold Fehmer