„Dorsten live“ verwandelt acht Kneipen in schweißtreibende Musikclubs

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Am letzten Oktober-Wochenende werden bei „Dorsten live“ wieder mehrere Kneipen in Musikclubs verwandelt. Vier Locations fallen aber weg, zwei neue kommen hinzu. Wir verlosen Karten.

Dorsten

, 25.09.2019, 16:45 Uhr / Lesedauer: 3 min

Alles wie gehabt – und doch ein bisschen anders. Denn bei der musikalischen Dorstener „Kneipennacht“ sind in diesem Jahr gleich vier Gaststätten in der Liste der Festival-Schauplätze weggebrochen. „Aber immerhin ist es uns gelungen, dafür zwei schöne neue Lokalitäten mit ins Boot zu holen“, sagt Adam Ruta.

Die fünfte Ausgabe

Adam Ruta ist Geschäftsführer der Veranstaltungsagentur „Gastro Event“ aus Ostfriesland, die am 26. Oktober (Samstag) ab 20 Uhr unter dem Titel „Dorsten live“ zum fünften Mal ein Kneipenfestival über die Bühnen bringen wird. Acht Kneipen, Restaurants und Zechen-Räume in Holsterhausen, in der Altstadt und in Hervest verwandeln sich dann in schweißtreibende Musik-Clubs.

Im Vorjahr hatten noch zehn Locations mitgemacht. „Ich habe alles versucht, aber einige Gastronomen haben mir erklärt, dass eine solche Sonderveranstaltung nicht mehr in ihr Konzept passt“, so Ruta. Dazu gehören die „Factory“ im Creativ-Quartier Fürst Leopold, das „Georgseck“ auf der Hardt und die „Stadtschänke“ in Holsterhausen.

In der Altstadt nur die „Hexe“ dabei

Nicht mehr dabei ist auch der vor einigen Monaten geschlossene „Pretzer’s Altstadt Pub“ in der Fußgängerzone. „Das ist sehr schade, weil dort immer eine Super-Stimmung war“, bedauert Ruta dies. Nun ist die „Hexe“ in der Ursulastraße die einzige Innenstadt-Kneipe, die mitmachen wird. Dort werden „Willie & Guest“ Pop- und Rock-Oldies präsentieren.

Abgesehen von der „Hexe“ und vom Holsterhausener „Mühleneck“ an der Mühlenstraße 1 finden ansonsten alle weiteren Konzerte im Stadtteil Hervest statt. Vier davon im Creativ-Quartier am Fürst Leopold-Platz: Im Vinylcafe „Schwarzes Gold“ präsentieren „The Creapers“ waschechten Rock’n’Roll, im „MezzoMar“ gastiert mit „Skyline“ eine Party-Band, die auch Schlager im Programm hat, in der „Galerie der Traumfänger“ spielt „4live“ Klassiker der Rock-Historie und in der Maschinenhalle von Fürst Leopold ist die vierköpfige Power-Band „Cato“ zu sehen und zu hören.

Zwei neue Locations in Hervest

Ganz in der Nähe, einen Steinwurf weit entfernt auf der anderen Straßenseite, befinden sich die beiden Neuzugänge: das Eight Ball (Billard-Café und Bar) an der Halterner Straße 74a. Und nebenan die Gaststätte „Leopold“ an der Halterner Straße 76, wo ab 22 Uhr die Coverband „Cookie and Friends“ aufspielen wird. „Der Inhaber war sofort von dem Kneipennacht-Konzept angetan“, erzählt Adam Ruta - immerhin fanden in der Vergangenheit immer mal wieder Live-Konzerte im „Leopold“ statt.

„Dorsten live“ verwandelt acht Kneipen in schweißtreibende Musikclubs

Die Band Cato spielt in der Maschinenhalle von Fürst Leopold. © Frank Posenau

Angefahren werden die einzelnen Locations von Shuttle-Bussen, die an dem Abend nach einem festen Fahrplan unterwegs sein werden. Die Fahrkarten sind im Eintrittspreis enthalten. Das Ticket-Konzept kennen die Musik-Fans (um die 1000 sind es jeweils immer gewesen) aus den Vorjahren: Sie bezahlen einmal Eintritt und können dafür bis spät in die Nacht in mehreren Lokalitäten Live-Musik hören – von Bands, die teils parallel, teils zeitversetzt auftreten. „Jede Band spielt vier Sets zu je 40 Minuten mit jeweils 20 Minuten Pause“, erläutert Adam Ruta.

Ziemlich rocklastig

Er bezeichnet das Programm dieses Mal als ziemlich „rocklastig“: „Das ist das, was beim Dorstener Publikum bislang immer besonders gut angekommen ist“. Aber auch akustische Instrumente sind dabei: „ACoustiDC“ reduzieren im „Eight Ball“ AC/DC-Songs auf ihre lagerfeuertaugliche Essenz und auch Lokalmatador Rainer Migenda, der inzwischen ein „Auftritts-Abo“ bei der Kneipennacht hat und diesmal im Mühleneck zu sehen und zu hören sein wird, „spielt alles andere als lauten Rock“, so Adam Ruta.

Noch Bewegung möglich

Der Kneipennacht-Veranstalter hat indes die Hoffnung nicht aufgegeben, dass sich die Zahl der Kneipen im nächsten Jahr wieder erhöht und dass er für das kommende Jahr auch die Marktplatz-Platzhirsche „Extrablatt“ und „La Piazza“ überzeugen kann, sich wieder am Programm zu beteiligen. „Ich führe aber noch weitere Gespräche“, sagt er. „In einem Jahr kann immer mal Bewegung in die Gastronomie-Landschaft kommen.“

Tickets bereits erhältlich

In allen teilnehmenden Gaststätten liegen bereits die Programmhefte aus und sind bereits die Vorverkaufstickets erhältlich. Die Eintrittskarten gibt es auch bei Hähnchen Finke (Friedrichstraße 1b), in der Stadtinfo (Recklinghäuser Straße 20) und online bei der Vereinten Volksbank für 13 Euro. An den Abendkassen der Lokale kosten die Eintrittsbändchen 16 Euro. Weitere Infos im Internet.

Die Dorstener Zeitung verlost dreimal zwei Karten unter denjenigen, die bis Montag (30. September) um 12 Uhr eine Mail schicken, Stichwort: Kneipennacht
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