Dorstener (28) soll sich an drei Jungen vergangen haben

60.000 kinderpornografische Dateien

Ein Dorstener ist wegen mehrfachen sexuellen Missbrauchs von drei Jungen im Alter von 9 bis 13 Jahren und Besitz von Kinderpornografie angeklagt. Ermittler stellten 60.000 kinderpornografische Dateien sicher.

Dorsten

, 07.02.2018, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Im Strafgesetzbuch ist klar geregelt, welches Strafmaß mutmaßliche Täter zu erwarten haben.

Im Strafgesetzbuch ist klar geregelt, welches Strafmaß mutmaßliche Täter zu erwarten haben. © Foto: Oliver Berg / dpa

Die Anklage gegen einen 28-Jährigen aus Dorsten wiegt schwer: Er soll sich an drei Jungen im Alter von 9 und 13 Jahren vergangen haben. Außerdem wurden bei der Durchsuchung seiner Wohnung 60.000 Video- und Bilddateien mit kinderpornografischem Inhalt von Ermittlern gefunden. Das geht aus einer aktuellen Ankündigung von Prozessterminen am Landgericht Essen hervor, die am Mittwoch vom Gericht veröffentlicht worden ist. Die Staatsanwaltschaft Essen legt dem Mann die schweren Straftaten zur Last. Ob der 28-Jährige schuldig ist, wird die Hauptverhandlung erweisen.

Artikel 6 der Europäischen Menschenrechtskonvention: „Jede Person, die einer Straftat angeklagt ist, gilt bis zum gesetzlichen Beweis ihrer Schuld als unschuldig.“

Vorläufig sind vier Verhandlungstage von der XXIV. Strafkammer des Landgerichtes Essen terminiert worden. Prozessauftakt ist am Dienstag (13. Februar), 9.30 Uhr im Saal 386a des Landgerichtes an der Zweigerstraße in Essen.

Zwischen 2014 und Sommer 2015 soll der 28-Jährige laut Anklagevorwurf insgesamt sechsmal sexuell übergriffig geworden sein. Seine Opfer sind drei Jungen zwischen neun und 13 Jahren (Az: 64 KLs 28/17).

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