Dorstens Autofahrer ertragen Holperstrecken relativ geduldig

Schlaglöcher

Aus Geldmangel bleiben viele Schlaglöcher in Deutschland ungestopft. Von den Folgen der Finanznot können die Dorstener schon länger ein Lied singen. Trotzdem sind hier die Klagen über Holperpisten fast verstummt.

DORSTEN

von Von Klaus-Dieter Krause

, 06.05.2013, 18:27 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wer einmal richtig durchgeschüttelt werden will, muss nur den Tüshausweg von der Borkener Straße in Richtung B 58 befahren.

Wer einmal richtig durchgeschüttelt werden will, muss nur den Tüshausweg von der Borkener Straße in Richtung B 58 befahren.

Gegenwärtig, so die Verwaltung, läuft ein Herabstufungsverfahren, um die Kreisstraße der Stadt zu übertragen. Das nennt man: Vom Regen in die Traufe kommen! Auch Hauptdurchgangsstrecken, für die Straßen-NRW als Landesbehörde zuständig ist, weisen dringenden Reparaturbedarf auf. Zu erkennen ist dies meist an Geschwindigkeitsbeschränkungen, die etwa auf der Marler Straße oder der Königsberger Allee Autofahrer vor dem Achsenbruch schützen sollen.

Verschwunden ist dagegen das Schlagloch, das ewig am Gemeindedreieck auf Linksabbieger in Richtung Holsterhausen lauerte. „Gut, dass es endlich weg ist“, meinte lakonisch ein Rollerfahrer, „ich musste stets drumherum kurven, um nicht zu stürzen.“ So weit ist es also schon gekommen. Mit einer Mischung aus Fatalismus und Resignation ertragen die Dorstener im Bewusstsein der leeren Stadtkasse Zustände, bei denen es vor zehn Jahren noch Protestbriefe gehagelt hätte. Doch der Reparatur-Stau nach den harten Wintern der Vorjahre hat wohl einen Gewöhnungsprozess ausgelöst.

Doch es gibt auch Lichtblicke. Abschnitte dieser Straßen sollen möglichst zügig repariert werden: Op de Kuhlen, Straute, Wennemarstraße, Im Elven, Endelner Weg, Brinker Straße, Kaiserweg, Zum Holtberg, Auf den Höfen, Dülmener Straße, Surick, Linnertweg, Napoleonsweg, Auf der Lehmkuhl, Emmelkämper Weg, Schützenstraße, Martin-Luther-Straße und Söltener Landweg. Nennen Sie uns weitere Holperpisten per Mail an redaktion@dorstenerzeitung.de oder nutzen Sie das Formular.

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