EBD schüttete 200.000 Euro Gewinn aus

Lob und Anerkennung

DORSTEN Lob und Anerkennung gab es im Betriebsausschuss erneut für den Entsorgungsbetrieb der Stadt Dorsten (EBD).

von Von Klaus-Dieter Krause

, 17.12.2009, 09:33 Uhr / Lesedauer: 1 min

Nachdem die Erlöse der Jahre 2001 bis 2005 zunächst verwendet worden waren, um eine gesetzlich vorgeschriebene Rücklage für den Entsorgungsbetrieb zu bilden, ergibt sich aus den Jahren danach eine stolze Bilanz. 2006 konnten 150.000 Euro ausgeschüttet werden, 2007 wurden 100.000 Euro der Stadt überschrieben und in den Jahren 2008 und 2009 sind es jeweils 200.000 Euro gewesen.

Für 2010 sieht der Erfolgsplan einen Überschuss von 258.000 Euro vor. Wobei diese Gewinne ausschließlich im gewerblichen Teil erzielt werden müssen: Denn die Gebührenzahler der Privathaushalte haben nach dem Kommunalabgabegesetz Anspruch darauf,  dass sie nur zur Kostendeckung herangezogen werden: „Gewinne nach KAG sind nicht zulässig und sind demgemäß für 2010 auch nicht einkalkuliert!“, heißt es im EBD-Bericht. Einkalkuliert ist aber ein Anstieg der Personalkosten um 2 %. Dabei ist der 2010 zu erwartende neue Tarifabschluss ebenso einberechnet wie die beiden zusätzlichen Stellen für 400-Euro-Kräfte, die wegen der starken Nutzung des Wertstoffhofes im Pförtnerbereich erforderlich sind. Der EBD-Vermögensplan sieht für 2010 Investitionen in Höhe von 630.000 Euro für den Kauf von Fahrzeugen vor, die bei der Abfallbeseitigung und der Straßenreinigung eingesetzt werden sollen. Für die Ersatzbeschaffung eines Absetzkippers, die 2011 erfolgen soll, ist eine Verpflichtungsermächtigung in Höhe von 125.000 Euro vorgesehen.

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