Eine Flut von Hinweisen zur Metallscheibe

Nach dem tödlichen Unfall

Das Verkehrskommissariat der Autobahnpolizei Münster geht einer Flut von Hinweisen zu der Stahlscheibe nach, die einen 21-Jährigen aus Schüttorf am Samstagmorgen auf der Autobahn 31 in Dorsten das Leben gekostet hat. Auch der Tipp eines Lesers ist dabei.

Dorsten/Münster

, 02.08.2016, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das sagte am Dienstag Antonia Linnenbrink, Sprecherin der Behörde, auf unsere Anfrage.

Tipp eines Lesers

Einer unserer Leser äußerte online eine Vermutung. "Auch diesen Tipp haben wir weitergeleitet", so Linnenbrink. Demnach handele es sich bei dem vermutlich von einem LKW herabgefallenen Teil nicht "um eine Stahlscheibe, die als Werkstück hergestellt wurde, sondern um ein Abfallstück, das beim Ausbrennen eines kreisrunden Loches aus einer Blechtafel entstanden ist". "Die Ermittler sollen bekannt geben, um welches Material es sich genau handelt, wie stark das Blech ist und welchen Durchmesser der ausgebrannte Kreis hat. So dürfte zu ermitteln sein, wo das Teil herkommt", meint unser Leser.

Derweil lädt die Autobahnpolizei Münster zum nächsten Fernfahrerstammtisch für Mittwoch (3. August), 17 Uhr, an der Raststätte Münsterland-Ost (an der A1, ein. "Mit konkreter Sicht auf den schweren Verkehrsunfall am Samstag wird die Polizei das Thema Ladungssicherung beim Stammtisch aufgreifen und zum Inhalt der monatlichen Runde machen.

Laut Auskunft der Polizei wurden 91 Unfälle in 2015 auf den Autobahnen im Zuständigkeitsbereich der Autobahnpolizei Münster verzeichnet, die wegen verloren gegangener Ladung bzw. mangelnder Ladungssicherheit geschehen sind. Zu den "Findlingen" auf der Autobahn zählen Speisfässer, Fahrräder, Unterleg- und Eisenteile.

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