Erste Chefärztin am Krankenhaus im Amt

DORSTEN "Die ersten Tage haben bereits großen Spaß gemacht." Prof. Dr. Gertrud Haeseler ist sehr zufrieden mit ihrem Start als neue Chefärztin für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie am St. Elisabeth-Krankenhaus in Dorsten.

von Von Anke Klapsing-Reich

, 08.01.2009, 17:53 Uhr / Lesedauer: 1 min
Freut sich auf ihre Aufgabe in Dorsten: Die neue Chefärztin für Anästhesie, Intensiv- und Schmerzmedizin Prof. Dr. Gertrud Haeseler.

Freut sich auf ihre Aufgabe in Dorsten: Die neue Chefärztin für Anästhesie, Intensiv- und Schmerzmedizin Prof. Dr. Gertrud Haeseler.

Die 46-jährige Fachärztin markiert in mehrfacher Hinsicht den Aufbruch in neue Zeiten: "Sie ist in der 158-jährigen Geschichte unseres Krankenhauses nicht nur die erste Frau in Chefarztposition", betont Geschäftsführer Andreas Hauke, mit ihr käme auch die 1. Errungenschaft des neuen Klinikverbundes zum Tragen: "2010 wird sie nicht nur alleine für Dorsten, sondern auch Klinik übergreifend für die drei weiteren Häuser (Haltern, Marl/Westerholt) zuständig sein."

Nach vierzehnjähriger Tätigkeit an der Medizinischen Hochschule Hannover erwarb sich Prof. Dr. Haeseler nicht nur fachliche Kenntnisse im gesamten chirurgischen Spektrum und in der Intensivmedizin, sondern sie sammelte auch vielfältige Erfahrungen für Reorganisationsprozesse, die für die Umstrukturierung in Dorsten besonders wertvoll sind.Abteilung attraktiv für junge Ärzte machen

Pläne hat die Nachfolgerin von Dr. Henner Summent, der sich vergangenen Sommer in den Ruhestand verabschiedet hatte, jede Menge: "Ich möchte die Abteilung offen und attraktiv für junge Ärzte machen", strebt sie die Zulassung zum akademischen Lehrkrankenhaus an, um chronischen Nachwuchsproblemen entgegen zu wirken. Umbau und Reorganisationsmaßnahmen in der Intensivmedizin sowie in der (chronischen) Schmerztherapie hat die Fachfrau ebenfalls im Visier: Dem Ausbau des intermediate-care-Bereiches und der individuellen postoperativen Nachbetreuung komme dabei eine besondere Rolle zu.Wie gewohnt weiter arbeiten

Das nette, kompetente Mitarbeiter-Team hat ihr den Einstieg leicht gemacht. Auch mit den hellen und freundlichen Räumlichkeiten auf der ebenerdigen Station B1 kann sie sich bestens anfreunden. "Die Abteilung ist gut eingerichtet, so konnte ich praktisch wie gewohnt weiter arbeiten", hat sich Prof. Haeseler gut eingelebt.

Ihre Familie im Haus auf der Hardtstraße offensichtlich auch: "So schön haben wir noch nie gewohnt", schwärmte die jüngere ihrer beiden Töchter, die übrigens in ihrer neuen Heimat auch als Pferdefreundin voll auf ihre Kosten kommt.

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