Erste Plakette für neue Fassade in Hervest

Programm gestartet

Für relativ wenig Antrags-Arbeit gab es einen ordentlichen finanziellen Betrag für Ulrike Schürmann und ihren Vater Paul Becker. Kein Wunder, dass sich die beiden Hervester Hauseigentümer am Mittwoch sehr zufrieden über das für sie lukrative Hof- und Fassadenprogramm zeigten.

DORSTEN

25.04.2012, 18:31 Uhr / Lesedauer: 1 min

"Wir hatten schon vor längerer Zeit vor, die Außenwände unseres Hauses zu sanieren", erklärten die beiden Dorstener. Da kam die Möglichkeit, Fördergelder aus dem Projekt Soziale Stadt zu beantragen, gerade recht.

Und so darf das schmucke Gebäude jetzt als erstes in Hervest die Plakette tragen, mit der die Fördergeber auf ihr Wohnumfeldverbesserungs-Programm aufmerksam machen.

"Das Haus ist nicht nur optisch, sondern auch mit Wärmedämmung auch energetisch renoviert werden", freut sich Martina Lauderbach vom Technischen Stadtteilmanagement. Gerade ist ein weiteres Privat-Haus in der Josefstraße mit Zuschüssen aus dem Topf bedacht worden, weitere Anträge seien in der Mache.

Lebensqualität steigern

Das Hof- und Fassadenprogramm gilt für das gesamte Geltungsbereich der Sozialen Stadt Hervest. Es werden damit ausschließlich Bau-Maßnahmen privater Eigentümer gefördert, wenn diese einen Beitrag zur Verschönerung halböffentlicher Bereiche leisten: Hausfassaden und Innenhöfe sind die Schwerpunkte des Projektes, das den Gesamteindruck des Ortsteils verbessern und die Lebensqualität dort steigern soll.

"Ich finde es begrüßenswert, wenn die Bürger in die Aufwertung ihrer Altbauten Geld investieren", sagte Bürgermeister Lambert Lütkenhorst gestern. Auch er hob die Chancen des Hof - und Fassadenprogramms hervor. Immerhin werden maximal 40 Prozent der als förderfähig anerkannten Kosten übernommen, höchstens jedoch 24 Euro pro Quadratmeter.Jetzt einen Antrag stellen

Nicht nur die Erneuerung und farbliche Gestaltung wird dadurch subventioniert, sondern auch die gärtnerische Gestaltung von Höfen ab 200 Quadratmetern, das Anlegen von Spiel- und Wegflächen und die Begrünung von Dachflächen, Mauern und Garagen. "Die Hauseigentümer sollten unbedingt jetzt die Gelegenheit nutzen, einen Antrag zu stellen, bevor es zu spät ist", so Martina Lauderbach. "Denn das Programm Soziale Stadt ist bekanntlich befristet und wird nur ein paar Jahre laufen."

 

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