Fahranfänger rammte Blumenkübel

HERNE / DORSTEN Bei einem lauten Knall spitzt ein Polizist sofort seine Ohren - so auch ein Polizeiobermeister auf dem Friedrich-Ebert-Platz in Herne. Zurecht, wie sich herausstellte.

von Dorstener Zeitung

, 20.11.2008, 08:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Denn kurze Zeit später nahmen am Mittwoch die scharfen Augen des Beamten einen VW Bus wahr, dessen hintere Stoßstange stark beschädigt war.

Noch während der Polizist seinen Kollegen über Funk das Kennzeichen des Autos mitteilte, erfuhr er von einem Zeugen, dass besagter Autofahrer beim Wenden gerade gegen einen steinernen Blumenkübel gefahren war und diesen verschoben hatte. Anschließend war er von der Unfallstelle geflüchtet.

Wie weit kam der junge Autofahrer? Nur 800 Meter! Noch auf dem Westring beendeten Herner Polizisten die "Flucht". Der junge Fahranfänger (18) aus Dorsten war erstaunt. Er teilte den Beamten mit, den Unfall zwar bemerkt zu haben, sei aber davon ausgegangen, dass bei einem Betonkübel keine Beschädigungen entstehen können und er deshalb weitergefahren sei.

Da hatte der 18-Jährige wohl in der Fahrschule nicht so richtig aufgepasst.

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