Feuerwehr befreit Kalb "Florian" aus dem Morast

Tierische Rettungsaktion

Ein erst vor zwei Tagen geborenes Heckrind-Kälbchen blieb Donnerstagmittag im Morast des Hervester Bruchs stecken und konnte sich nicht mehr selbst befreien. Die herbeigerufenen Feuerwehrleute retteten das Tier aus seiner misslichen Lage.

Hervest

01.06.2017, 15:17 Uhr / Lesedauer: 1 min
Feuerwehr befreit Kalb "Florian" aus dem Morast

Andre Rosin (l.) und Andreas Bellendorf (r.) retteten Kälbchen "Florian".

Das Jungtier von Bauer Theo Aldenhoff steckte mit beiden Vorderhufen fest. Er selbst konnte seinem Kalb aber nicht helfen, weil die Heckrinder-Herde das Tier gegen den Menschen abschirmte und verteidigte.

Spaziergänger beobachteten Drama

Der Landwirt alarmierte die Feuerwehr. Zuvor hatten aber bereits Spaziergänger bei der Feuerwehr angerufen. Bei ihrem Besuch des Storchennestes hatten sie das Drama durch ihr Fernglas beobachtet und auch gehört, wie das Kalb leise nach seiner Mutter rief, und gesehen, wie es versuchte, sich selbstständig aus dem Morast am Rand einer Wasserfläche zu befreien.

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So lief die Kälbchen-Rettung im Hervester Bruch

Ein Heckrind-Kälbchen steckte am Donnerstag (1.6.) im Schlamm am Rande einer Wasserfläche im Hervester Bruch fest. Die Feuerwehr konnte das Tier aus seiner misslichen Lage befreien.
01.06.2017
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Die Feuerwehr rückte an, um das Kalb aus seiner misslichen Lage zu befreien.© Foto: Guido Bludau
Ein Schlauchboot wurde aufgepumpt ...© Foto: Guido Bludau
... und anschließend zur Wasserfläche getragen.© Foto: Guido Bludau
Die Feuerwehrmänner Andre Rosin und Andreas Bellendorf paddelten zum Kälbchen.© Foto: Guido Bludau
Die Feuerwehrmänner Andre Rosin und Andreas Bellendorf paddelten zum Kälbchen.© Foto: Guido Bludau
Dann zogen sie das Tier ins Schlauchboot.© Foto: Guido Bludau
Dann zogen sie das Tier ins Schlauchboot.© Foto: Guido Bludau
Andrea und Jutta aus Dorsten haben das Drama beobachtet und die Feuerwehr alarmiert.© Foto: Guido Bludau
Am Ende waren alle froh, über die geglückte Aktion.© Foto: Guido Bludau
Am Ende waren alle froh, über die geglückte Aktion.© Foto: Guido Bludau
Am Ende waren alle froh, über die geglückte Aktion.© Foto: Guido Bludau
Am Ende waren alle froh, über die geglückte Aktion.© Foto: Guido Bludau
Am Ende waren alle froh, über die geglückte Aktion.© Foto: Guido Bludau
Schlagworte Dorsten

Erst als die Heckrinder das Kalb aufgegeben hatten und von dannen gezogen waren, konnten sich die beiden Feuerwehrmänner Andre Rosin und Andreas Bellendorf im Schlauchboot dem Kalb nähern und das Jungtier aus dem Schlamm ziehen.

Ohrmarke verpasst

Anschließend übergaben sie es Theo Aldenhoff, der dem Kalb direkt eine Ohrmarke verpasste. Die Feuerwehrleute durften das Tier, weil sie es gerettet hatten, taufen  - "auf den Namen Florian", wie die beiden Retter übereinstimmend beschlossen. Denn bekanntlich ist der Heilige Florian der Schutzpatron der Feuerwehrleute. Theo Aldenhoff hofft jetzt, dass die Herde das Kalb wieder annimmt.

„Dass das Kälbchen wieder von dem Muttertier und der Herde angenommen wird, sollte aber kein Problem sein, da es ja nur kurzzeitig getrennt wurde. Ich fahre es jetzt zu einer trockenen Stelle, wo auch die Herde gerade steht“, erklärte Bauer Aldenhoff.

 

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