Feuerwehren fordern sich im Internet heraus

Trend begann in Lembeck

Ein neuer Internet-Trend erobert derzeit in rasanter Geschwindigkeit die Feuerwehrwelt in ganz Deutschland. Er sorgt für jede Menge Spaß, Zusammenhalt und Einfallsreichtum bei den Kameraden der Feuerwehren. Diese sogenannte "Cold Water Challenge" (übersetzt: Kaltwasser-Herausforderung) hat nun auch den Dorstener Norden erreicht.

Dorsten

01.06.2014, 16:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Feuerwehren fordern sich im Internet heraus

Das Foto zeigt die »Cold Water Challenge« des Löschzuges Wulfen. Es galt, den letzten Wal im Barkenberger See zu retten.

Der Trend begann damit, dass die Feuerwehr Lembeck ohne weitere Vorwarnung von einer befreundeten Feuerwehr aus der Stadt eine Nominierung per Internet zu dieser Herausforderung erhielt. Das Prinzip ist schnell erklärt: Bekommt eine Wehr den Fehdehandschuh per Internet-Video hingeworfen, hat sie einen Zeitraum von 24 Stunden zur Verfügung, selbst einen Clip hochzuladen, in dem die Mitglieder, gern auf originelle Weise, mit jeder Menge kaltem Wasser in Berührung kommen. Klappt das nicht, müssen die Herausforderer zum Grillabend eingeladen werden. Spontan, wie die Lembecker Kameraden nun mal sind, ließen sie es sich nicht nehmen und stellten sich der Herausforderung.Kreatives Video Innerhalb von 24 Stunden war mit ein wenig Hilfe ein kreatives Video gedreht, geschnitten und im Internet hochgeladen. Die zuvor nominierten Lembecker durften dann wiederum drei andere Löschzüge nominieren. Diese Einheiten waren der Löschzug Rhade sowie die Kameraden aus Lippramsdorf und Klein-Reken. Nach erfolgreicher Mission des Löschzuges Lippramsdorf nominierten diese wiederum den Löschzug Wulfen. Und so greift dieser neue Trend nun auch in unserer Region schnell um sich. Immer mehr Videos der sogenannten "Cold Water Challenge" tauchen auf. Feuerwehrfrauen und -männer werfen sich nach einer Nominierung in die kalten Fluten eines Sees, Pools oder dergleichen. Mittlerweile findet man auf YouTube weit über 100 Videos, in denen Feuerwehren sich auf besonders kreative Art und Weise ins kühle Nass schmeißen.Anmerkung der Redaktion: Am 2. Juni sei auf "höherer Ebene" bei der Feuerwehr entschieden worden, dass diese Videos "nicht dem Bild der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Dorsten entsprechen“ würden, weswegen sie voraussichtlich im Laufe der Woche wieder bei YouTube gelöscht werden. 

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