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Flüchtlingshilfe Lembeck setzt Piktogramme ein

Zur Verständigung

Die Lembecker/Rhader Flüchtlingshilfe setzt Piktogramme zur Verständigung mit den Flüchtlingen ein. Ursula Küsters vom Organistenteam stellte nähere Einzelheiten im Gespräch vor.

Dorsten

, 03.02.2016 / Lesedauer: 2 min

Staunend musterte die Familie aus Afghanistan den Gartenteich. So eine große „Pfütze“ hatten Eltern und Kinder in der Heimat noch nicht gesehen. Der Lembecker Besitzer des Biotops war nicht amüsiert. Ungefragt hatten die Fremden sein Grundstück betreten! Ein Grund mehr für die Lembecker Flüchtlingshelferin Sandra Badura, Piktogramme zu entwerfen. Die Symbolbilder zeigen den Neubewohnern im Dorf, was erlaubt ist und was gegen Sitten und Gebräuche bei uns verstößt.

Sprache tritt in den Hintergrund

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Das sind die Piktogramme für Flüchtlinge

Sandra Badura, eine der Flüchtlingshelferinnen aus Lembeck, hat für das Miteinander im Dorf Piktogramme entworfen, was erlaubt, möglich und nicht erlaubt ist nach hiesigen Sitten und Gebräuchen. Hier sind einige Beispiele.
03.02.2016
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Sandra Badura, eine der Flüchtlingshelferinnen aus Lembeck, hat für das gedeihliche Miteinander im Dorf Piktogramme entworfen, was erlaubt, möglich und nicht erlaubt ist nach hiesigen Sitten und Gebräuchen.© Piktorgramm: Badura
Sandra Badura, eine der Flüchtlingshelferinnen aus Lembeck, hat für das gedeihliche Miteinander im Dorf Piktogramme entworfen, was erlaubt, möglich und nicht erlaubt ist nach hiesigen Sitten und Gebräuchen.© Piktorgramm: Badura
Sandra Badura, eine der Flüchtlingshelferinnen aus Lembeck, hat für das gedeihliche Miteinander im Dorf Piktogramme entworfen, was erlaubt, möglich und nicht erlaubt ist nach hiesigen Sitten und Gebräuchen.© Piktorgramm: Badura
Sandra Badura, eine der Flüchtlingshelferinnen aus Lembeck, hat für das gedeihliche Miteinander im Dorf Piktogramme entworfen, was erlaubt, möglich und nicht erlaubt ist nach hiesigen Sitten und Gebräuchen.© Piktorgramm: Badura
Sandra Badura, eine der Flüchtlingshelferinnen aus Lembeck, hat für das gedeihliche Miteinander im Dorf Piktogramme entworfen, was erlaubt, möglich und nicht erlaubt ist nach hiesigen Sitten und Gebräuchen.© Piktorgramm: Badura
Sandra Badura, eine der Flüchtlingshelferinnen aus Lembeck, hat für das gedeihliche Miteinander im Dorf Piktogramme entworfen, was erlaubt, möglich und nicht erlaubt ist nach hiesigen Sitten und Gebräuchen.© Piktorgramm: Badura
Sandra Badura, eine der Flüchtlingshelferinnen aus Lembeck, hat für das gedeihliche Miteinander im Dorf Piktogramme entworfen, was erlaubt, möglich und nicht erlaubt ist nach hiesigen Sitten und Gebräuchen.© Piktorgramm: Badura
Schlagworte Dorsten

"Man braucht nicht Arabisch oder Farsi sprechen zu können, die Bilder versteht jeder“, meint Walburga Kurtenbach. Die Erzieherin unterstützt als eine von vielen Flüchtlingshelfern im Dorf die ersten 19 Bewohner im ehemaligen Michaelisstift an der Rhader Straße. Dort leben Menschen, die bei uns sesshaft werden. Kurtenbach weiß, dass die Symbole eine wertvolle erste Hilfe bei der Verständigung mit Flüchtlingen aus Syrien, Irak und Afghanistan sind.

„Ein gehörloses Mädchen aus Syrien hat so problemlos nachvollzogen, was sich wo in der Flüchtlingsunterkunft befindet oder angeboten wird“, hat Kurtenbach beobachtet. Die Piktogramme hängen nämlich im Michaelisstift, sind aber auch in der ehemaligen Laurentiusschule als Hinweise angebracht. Außerdem sind einige davon in einem Dorf-Wegweiser enthalten, die die Flüchtlinge ebenfalls ausgehändigt bekommen. Da steht dann Nützliches zu Angeboten in Lembeck drin. Oder aber auch Internetadressen, unter denen die Benutzer Übersetzungen abrufen können. Aber auch Verhaltenstipps, damit die

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Menschen nicht anecken.

Die breit aufgestellte Lembeck/Rhader Flüchtlingshilfe macht so vor, wie mit einfachen Mitteln die Begegnung zwischen Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen klappen kann. Voraussetzung dafür ist das Engagement der Menschen in beiden Dörfern. „40 Rhader wollen sich uns anschließen“, hat Ulla Küsters nach dem Infoabend in der St.-Urbanus-Kirche am 25. Januar notiert. Eine Erfahrung, die sie schon in Lembeck gemacht hat und die nun immer weitere Kreise zieht.

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