Frau bekam Knöllchen, während sie ihre Schwester zum Arzt brachte

In der Fußgängerzone geparkt

Ein Knöllchen gab es für die Schwester der nach einer OP noch geschwächten Anna Schulten, weil diese die Holsterhausenerin zu ihrem Arzt in die Praxis brachte und während dieser Zeit in der Fußgängerzone parkte. An dem Knöllchen war nichts mehr zu ändern, doch welche Parkmöglichkeiten haben Menschen, die ihren Arzt aufsuchen müssen, aber keine weiteren Strecken mehr laufen können?

DORSTEN

von Von Anke Klapsing-Reich

, 24.08.2012, 13:22 Uhr / Lesedauer: 2 min

 Wir gaben ihre Frage weiter an die Stadt und erhielten von Pressesprecherin Lisa Bauckhorn folgende Antwort: „In der Fußgängerzone ist das Parken grundsätzlich verboten. Lediglich zum Be- und Entladen ist es in der Zeit von 19 Uhr bis morgens 10 Uhr erlaubt. Gegen Vorlage eines ärztlichen Attests beim Ordnungsamt ist es allerdings möglich, im Vorfeld eine formlose Ausnahmegenehmigung zu erhalten. Die berechtigt allerdings nur dazu, die Anwohnerparkplätze der umliegenden Straßen, die bis zur Fußgängerzone heranreichen, benutzen zu dürfen. Die Fußgängerzone bleibt weiter ein Tabu.“  Und zum Thema Knöllchen erläutert die städtische Pressesprecherin: „Was einmal im Gerät der Politessen gespeichert ist, kann nicht mehr gelöscht werden. Der zuständige Kreis bearbeitet diese Fälle und schickt die Benachrichtigungen über die Ordnungswidrigkeit sowie einen Anhörungsbogen an die betroffenen Leute. Auf diesem Anhörungsbogen kann man sich groß und breit erklären, wenn man mit dieser Maßnahme nicht einverstanden ist.“

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