Frauenkarneval auf der Hardt: Ideenkiste ist prall gefüllt

DORSTEN Lange bevor der Hoppediz erwacht, sind die aufgeweckten Jeckinnen von St. Nikolaus schon aus dem Quark gekommen: Sie haben die närrische Ideenkiste für ihren Frauenkarneval 2009 bereits prall gefüllt.

von Von Anke Klapsing-Reich

, 19.11.2008, 16:07 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ganz schön wandlungsfähig: Beate Robert und ihre Mitstreiterinnen freuen sich auf den Hardter Karneval.

Ganz schön wandlungsfähig: Beate Robert und ihre Mitstreiterinnen freuen sich auf den Hardter Karneval.

"Wir haben so viel Material zusammen - da könnten wir glatt zwei Sitzungen von bestreiten", freut sich Beate Robert, die als Ansprechpartnerin für die Theatergruppe der kfd St. Nikolaus die Fäden, pardon Luftschlangen, in den Händen hält.

Einen kreativen Push nach vorne gab sicherlicher die "Spielbar", die am 8. November in Recklinghausen über die Bühne ging: "Wir haben zum ersten Mal an dieser Ideenbörse teilgenommen, zu der die Diözese alle kfd-Gruppen eingeladen hatte", hatte sich Beate Robert mit vier weiteren Hardter Mitstreiterinnen auf den Weg gemacht.Begeisterung um die "Love Story"

Aus Dülmen und Datteln, Buldern und Haltern, Recklinghausen und Oer-Erkenschwick, aus Hervest-Dorsten, Rhade und von der Hardt  - Power-Frauen aus 18 verschiedenen Gruppen waren angereist, um die Sahnestücke ihres karnevalistischen Repertoires live zu servieren. Die jüngste Teilnehmerin war 33, die älteste 80 Jahre alt.

Mit der "Love-Story", einem witzigen Play-Back-Auftritt aus dem Jahre 2005, stiegen Beate Robert - als liebestoller Heißsporn - und Annett Taschke - als kokettierende Blondine - auf die Bretter. Die Nummer mit eingebauter Lach-Garantie überzeugte auch in Recklinghausen: "Die haben wir uns von A bis Z selbst ausgedacht, daran ist nichts geklaut", boten die Hardter Frauen nun ihrerseits ihr Zwei-Frauen-Stück zum Klauen an.

Gläserner Sarg

Doch von den Darbietungen der anderen Teams waren die "St. Nikoläuse" ebenfalls begeistert: "Eine Gemeinde aus Recklinghausen hatte sogar einen Anhänger dabei, um den gläsernen Sarg und andere Requisiten für ihre aufwändige Schneewittchen-Nummer aufzubauen", schwärmt Beate Robert von dem opulenten Bühnenbild.

Am Ende der Veranstaltungen konnten sich alle Teilnehmerinnen aus einem Kopienberg die Nummern heraussuchen, die ihnen besonders gut gefallen haben. Inwieweit der Hardter Frauenkarneval von diesem Austausch profitiert, das können die Jecken am 17. Februar 2009 erkunden. Denn dann heißt es im Saal Schult wieder: Helau und Bühne frei für den Frauenkarneval St. Nikolaus!

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