Fuchs-Baby in Plastiktüte ausgesetzt - gerettet

Dorstenerin half

Ein Blick genügte der Dorstenerin, dann war ihr klar: Das kleine Tier in der Plastiktüte, das eine Bekannte vor wenigen Tagen in Recklinghausen gefunden hatte, war kein Hundewelpen, sondern ein zwei Wochen altes Fuchs-Baby. Da war schnelle Hilfe gefragt.

Dorsten/Recklinghausen

, 04.04.2016, 15:48 Uhr / Lesedauer: 1 min
Fuchs-Baby in Plastiktüte ausgesetzt - gerettet

Das Fuchs-Baby wird mit Aufzuchtsmilch für Hundewelpen aufgepäppelt.

Die Dorstenerin, so berichtete am Montag der stellvertretende Stadtsprecher Ludger Böhne, informierte die Tierrettung Deutschland, der Verein brachte das Füchschen vorübergehend in einer privaten Pflegestation in einer Nachbarstadt von Dorsten unter. Wer es in der Plastiktüte ausgesetzt hat, ist unklar.

Eine Pflegerin, die namentlich nicht genannt werden wollte, bestätigte am Montag auf Anfrage: „Die kleine Fähe, wie Fuchs-Babys genannt werden, ist putzmunter. Sie bekommt alle vier Stunden eine spezielle Aufzuchtsmilch für Hundewelpen. Sie hat schnell gelernt, aus der Flasche zu trinken.“ Und beißen kann sie auch schon "ganz ordentlich".

In zwei Wochen kommt das Fuchs-Baby in eine befreundete Wildtierstation, wo es mit Artgenossen auf die spätere Auswilderung vorbereitet wird. Denn an die Menschen soll sich das kleine Raubtier nicht zu sehr gewöhnen.  

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