Für eine Million Euro: Drei Kreisstraßen in Dorsten werden noch in diesem Jahr saniert

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Drei Straßen in Dorsten profitieren in diesem Jahr vom Fahrbahnsanierungs-Programm der Kreisverwaltung Recklinghausen. Vor allem ein Stadtteil hat lange darauf gewartet.

Dorsten

, 04.04.2020, 16:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Rund eine Million Euro nimmt die Kreisverwaltung Recklinghausen für Fahrbahnsanierungen in Dorsten in die Hand. Drei Kreisstraßen in der Lippestadt profitieren davon. „Wir hoffen darauf, dass wir die Maßnahmen noch in diesem Jahr umsetzen können“, erklärt Jochem Manz, Sprecher der Kreisverwaltung, gegenüber der Redaktion.

Bestener Straße hat viele Risse

Bewilligt und in den Kreis-Etat eingestellt sind die finanziellen Mittel bereits. Der größte finanzielle Batzen davon wird in die in Teilen marode Bestener Straße (K 24) auf der Hardt gesteckt.

Auf einer Länge von rund 500 Metern wird hier die Fahrbahndecke saniert, wegen der starken Rissbildungen müsse auch der stark geschädigte Unterbau erneuert werden, so Jochem Manz. Investition hier: 450.000 Euro.

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Drei Kilometer lang ist die K 32 (Buerer Straße/Dorfstraße) zwischen der Kreuzung mit der B 225 (Marler Straße) und Dorf Hervest. An mehreren Stellen weist die Straße Schlaglöcher und Risse auf, die sollen nun beseitigt werden. „Insgesamt 900 Meter werden wir deshalb sanieren“, teilt Jochem Manz mit. Kosten: 350.000 Euro.

Auch das letzte Teilstück der K 7 in Rhade soll in diesem Jahr saniert werden.

Auch das letzte Teilstück (rot) der K 7 in Rhade soll in diesem Jahr saniert werden. © Rhade.de

Während für diese beiden teuren Baumaßnahmen die Ausschreibungen derzeit vorbereitet werden, ist das Vergabeverfahren für den Auftrag der dritten geplanten Baumaßnahme in Dorsten bereits veröffentlicht worden.

Es handelt sich dabei um den 3. Bauabschnitt des Um- und Ausbaus der K 7 (Höfer Weg) zwischen Rhade und Marbeck.

Nach Angaben der Pressestelle der Kreisverwaltung bekommt auch das letzte Stück bis zur Kreuzung mit der K 13 (Erler Straße) eine neue Deckschicht. Der Kreis investiert dafür 190.000 Euro.

Von Rhadern lang ersehnt

Der jetzt in Angriff genommene dritte Bauabschnitt hat eine Länge von 700 Metern. Die CDU Rhade hat sich inzwischen in einer Pressemitteilung sehr erfreut über diese Nachricht gezeigt. Werner Niermann (CDU-Kreistagsmitglied aus Rhade): „Damit wird endlich diese langersehnte Maßnahme abgeschlossen.“

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Bereits im Jahr 2016 war der zweite Bauabschnitt über die Bühne gegangen. Auf rund 1,5 Kilometern Länge zwischen Kreisgrenze und Wellbrocksweg war dabei neben der Fahrbahnsanierung auch der Rad-Gehweg neben der Fahrbahn für knapp eine Million Euro ausgebaut worden. Der erste Bauabschnitt war bereits 2014/2015 erfolgt. Der Ausbau damals erstreckte sich vom Haken- bis zum Wellbrocksweg.

Großprojekt Bismarckstraße

Das Straßenbauunterhaltungs-Programm des Kreises war übrigens im vergangenen Jahr an Dorsten spurlos vorbei gegangen. Die letzte Baustelle auf einer Kreisstraße war das Groß-Projekt Bismarckstraße, die im Frühjahr 2018 nach gut zweijähriger Umbauzeit wieder freigegeben wurde.

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