Eine Dorstenerin wurde auf dem Radweg am Lippedamm nahe der Hohenkampbrücke von einem Schäferhund attackiert. © Michael Klein
Hundeangriff

„Furchterregend“: Schäferhund attackiert Radfahrerin in Dorsten

Eine Dorstenerin war auf dem Radweg an der Hohekampwegbrücke über die Lippe unterwegs, als sie von einem freilaufenden Schäferhund attackiert wurde. Sie wünscht sich dort mehr Kontrollen.

Angela Röwer war guter Dinge, als sie sich am Freitag (8.10.) von Holsterhausen aus mit dem Fahrrad auf den Weg zum Bürgerpark Maria Lindenhof machte, um dort die Einweihung der neuen Kunstbänke zu besuchen. Doch unterwegs hatte sie eine Begegnung, die ihr jetzt noch in den Knochen steckt: „Das war furchterregend.“

Denn an der Hohenkampbrücke kam auf dem Radweg plötzlich ein nicht angeleinter schwarzer Schäferhund auf sie zugeschossen. „Wir Radfahrer erleben ja immer wieder, dass Hunde von den Lippewiesen nach oben rennen.“ Doch während die meisten Tiere von ihren Haltern zurückgepfiffen würden oder harmlos seien, „hatte das Besitzerehepaar in dem Fall keine Macht über den Hund“.

Rennradfahrer beruhigte den Hund

Der Schäferhund griff sie an, stieß mit dem Kopf gegen ihren Oberschenkel, wollte sie in die Wade beißen. „Ich bin hysterisch geworden und habe geschrien“, so Angela Röwer. „Zum Glück kam ein Rennradfahrer vorbei, der mich aufforderte, stehen zu bleiben und der den Hund beruhigen konnte.“ Zum Glück sei nichts passiert. Über den Hundebesitzer ärgert sie sich aber heute noch: „Anstatt sich zu entschuldigen, beschimpfte er den Rennradfahrer als Blödmann.“

Angela Röwer betont, dass sie nichts gegen Hunde habe. „Aber das Ordnungsamt sollte dort mal häufiger die Hundehalter kontrollieren“, sagt sie. Denn auch an der Lippe herrscht Leinenpflicht, zumal es ein Naturschutzgebiet ist. Wie die Stadt mitteilt, achten die Mitarbeiter des Ordnungsdienstes bei ihren regulären Einsätzen darauf, dass die Leinenpflicht eingehalten wird.

Über den Autor
Redaktion Dorsten
Geboren 1961 in Dorsten. Hier auch aufgewachsen und zur Schule gegangen. Nach erfolgreich abgebrochenem Studium in Münster und Marburg und lang-jährigem Aufenthalt in der Wahlheimat Bochum nach Dorsten zurückgekehrt. Jazz-Fan mit großem Interesse an kulturellen Themen und an der Stadtentwicklung Dorstens.
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Michael Klein