Ganz schön kreativ

Kirchhellen Drei Wochen harter Arbeit haben die Künstler des Symposium nun hinter sich. Am Freitagabend und am Samstag durften sich die Besucher die fertigen Werke in der Ausstellung im Kloster anschauen.

30.07.2007, 17:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

"Es ist der Schluss-, aber gleichzeitig auch der Höhepunkt der Veranstaltung", erklärte Pater Johannes Römelt bei seiner Ansprache im Festzelt. Eine kurze Feierstunde, unter anderem mit den Saxophonquartett aus Schermbeck, stand vor der eigentlichen "Ortsbegehung". Dabei ging Römelt vor allem auf die Bedeutung des Symposiums gerade im Bezug auf die Zusammenarbeit zwischen den Künstlern und der Gemeinde ein. Außerdem sei eine Brücke zwischen Jung und Alt geschlagen worden, was schließlich Sinn und Thema der Veranstaltung war.

Die Künstler selbst fahren mit einem lachenden und einem weinenden Auge nach Hause. "Ich war hier so kreativ und habe viel geschafft. Alles Aufgestaute konnte hier raus", erklärte die Malerin Ingrid Simons, unter deren Pinsel in der kurzen Zeit von drei Wochen jede Menge neue Bilder entstanden sind. Nicht weniger fleißig war auch Hugo de Matran. Er hatte eine Skulptur aus Gips gefertigt, die einen Vater mit seinen beiden Kindern in offensichtlich liebevoller Umarmung darstellt.

In Bronze gießen

Doch der Schein trügt, denn der Vater hält einen Dolch in der Hand, was auf die Gefahren des Missbrauches hinweisen soll. Die Skulptur ist jedoch nicht ganz fertig. "Ich werde wiederkommen, wenn sie in Bronze gegossen wird", erklärte de Matran.

Auch sein "Nachbar" aus der französischen Schweiz, André Sugnaux , der eine Vorlage für ein Glasfenster des Klosters anfertigte, hat mit Kirchhellen noch nicht abgeschlossen. Aber nicht nur, um, wie er sagt, sich die verschiedenen Sehenswürdigkeiten in der Umgebung anzuschauen. Er könnte sich ebenfalls gut vorstellen im nächsten Jahr zu einer Neuauflage des Symposiums anzureisen. dzi

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