Ganze Station geht in den Urlaub

26.07.2007, 18:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Dorsten Guido Bunten Bringen die Sommerferien eine Flaute-Zeit für das St. Elisabeth-Krankenhaus oder werden gerade Operationstermine vorwiegend in die Ferienzeit gelegt und verursachen Stress? Wir fragten nach und erhielten von (Foto), stellvertretender Geschäftsführer des Krankenhauses, Auskunft. "Wir haben mit OP-Terminen keine Probleme, derzeit ist eher weniger zu tun." Dass Termine bewusst in die Ferien verlegt werden, mache in der Regel nur bei Kindern oder bei Lehrern Sinn. Dass derzeit etwas weniger zu tun sei, passe gut ins Konzept, weil auch im Krankenhaus viele Mitarbeiter Urlaub machen.

In der kommenden Woche nutzt die Geschäftsführung die ruhige Zeit, um eine Station komplett zu schließen. Die davon betroffene Belegschaft geht in Urlaub, baut Überstunden ab oder einzelne Mitarbeiter wechseln auf andere Stationen, um dort Urlaubsvertretungen zu übernehmen.

Nur eine Woche ist drin

Doch dieser Sommer ist anders als sein heißer Vorgänger, das bekommt auch die Krankenhausverwaltung zu spüren. "Im vergangenen Jahr konnten wir eine Station sogar für drei Wochen schließen, in diesem Jahr ist nur eine Woche drin", berichtet Bunten von den Auswirkungen, die allerdings mit schmunzelnder Gelassenheit getragen werden.

Schließlich kann auch die Krankenhaus-Verwaltung das Wetter nicht beeinflussen, auch wenn sie es sich im Sinne ihres großen Bauprojekte zum Gesundheitszentrum zeitweise wünscht. se

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