Gemeinschaftshaus Wulfen feiert sein 30-jähriges Bestehen

1983 gestartet

Es ist als eines der ersten sozio-kulturellen Zentren in NRW Ende November 1983 an den Start gegangen. Jetzt kann das Gemeinschaftshaus in Wulfen seinen 30. Geburtstag feiern.

Wulfen

von Von Michael Klein

, 25.11.2013, 18:14 Uhr / Lesedauer: 1 min
Optimistisch ins vierte Jahrzehnt: Förderverein und Leitung des Gemeinschaftshauses.

Optimistisch ins vierte Jahrzehnt: Förderverein und Leitung des Gemeinschaftshauses.

Die regelmäßigen Kabarettveranstaltungen des Wulfener Kultur-Abos sind „nur die Sahnehäubchen im GHW-Programm“, sagt Leiter Marco Grimm. Den Alltag machen die regelmäßigen Kursangebote aus sowie Veranstaltungen wie der Flohmarkt, Bürgerversammlungen, Gruppentreffen oder Familienfeiern. Darüber hinaus sind Beratungsdienste wie der Familienunterstützende Dienst der AWO oder das Sozialraumteam des Kinder-, Jugend- und Familienzentrums im Gemeinschaftshaus tätig. Nicht zu vergessen: Mit der Bar 61 gibt es auch eine gut funktionierende Gastronomie.

In einem halben Jahr soll es eine richtige Festwoche geben. Mit Veranstaltungen, die eher ortsteilbezogen sind (wie die „große Tafel“ für alle Barkenberger), als auch mit Kabarettabenden wie die „Unplugged-Version“ des Dortmunder „Geierabends“. Letzteren hat übrigens Andrea Kortemeyer vom Kulturbüro Dorsten initiiert, frühere Leiterin des Gemeinschaftshauses und nach baldigem Eintritt in den Vorruhestand künftig wieder verstärkt in ehrenamtlicher Funktion für das Gemeinschaftshaus tätig.

Knapp sechs Jahre ist her, dass die AWO nach langen Verhandlungen für einen geplanten Zeitraum von zehn Jahren das von der Schließung bedrohte Haus von der Stadt übernommen hat. „Ich hoffe aber, dass die Zusammenarbeit über das Jahr 2018 hinaus Bestand haben wird“, so Hans Schmidt-Domogalla. Nachdem der Neuanfang sich damals als äußerst schwierig erwies, wurde das Haus langsam, aber sicher wieder seinem Anspruch gerecht. „Wir haben inzwischen regelmäßig 15 Gruppen hier“, sagt GHW-Leiter Oliver Grimm. „Freie Räumlichkeiten gibt es nur noch punktuell.“

Das Gemeinschaftshaus bietet Kurse mit Honorarkräften an, ebenso wie offene Gruppen-Angebote. „Im nächsten Jahr planen wir darüber hinaus ein Kunstprojekt für Kinder“, kündigt Yasemin Durdu an, Ansprechpartnerin im Haus für interessierte Bürger. Inzwischen hat sich zum Teil ein Generationswechsel vollzogen. „Es melden jetzt die Mütter, die früher selbst schon an den Kinderangeboten teilgenommen haben, ihre Kinder an“, sagt Yasemin Durdu. Und immer noch ein Renner ist dienstags und freitags das „Markt-Cafe“, das vor 30 Jahren von der DRK-Altentagesstätte ins Leben gerufen wurde und jetzt von 9 bis 12 Uhr vom Förderverein betrieben wird.  

Die regelmäßigen Kabarettveranstaltungen des Wulfener Kultur-Abos sind „nur die Sahnehäubchen im GHW-Programm“, sagt Leiter Marco Grimm. Den Alltag machen die regelmäßigen Kursangebote aus sowie Veranstaltungen wie der Flohmarkt, Bürgerversammlungen, Gruppentreffen oder Familienfeiern. Darüber hinaus sind Beratungsdienste wie der Familienunterstützende Dienst der AWO oder das Sozialraumteam des Kinder-, Jugend- und Familienzentrums im Gemeinschaftshaus tätig. Nicht zu vergessen: Mit der Bar 61 gibt es auch eine gut funktionierende Gastronomie.

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