Gerhard Sixtus half mit, die Neue Stadt zu entwickeln

Viele Projekte

Gerhard Sixtus gehörte zu dem Team von Prof. Fritz Eggeling, das das Konzept für die Neue Stadt Wulfen entwickelte. Doch auch mit weiteren Projekten machte er sich verdient.

WULFEN-BARKENBERG

von Von Sabine Bornemann

, 17.11.2011, 18:03 Uhr / Lesedauer: 2 min
Gerhard und Monika Sixtus.

Gerhard und Monika Sixtus.

Die meisten Bauten des Gemeinwesens haben Wettbewerbe durchlaufen, z.B. die beiden Kirchen, die Grüne Schule, die Gesamtschule und das Gemeinschaftshaus. Gerhard Sixtus erarbeitete die Ausschreibungen und hatte mit vielen hochkarätigen Architekten-Persönlichkeiten zu tun. Sixtus suchte für jede Baugruppe einen Gartenarchitekt in Zusammenarbeit mit dem Bauträger, der natürlich die Vorgaben der EW einhalten musste. Auf diese Weise wurde ein funktionierender Zusammenhang der Grünplanung gewährleistet. Als 1982 die Arbeit der Entwicklungsgesellschaft dem Ende zu ging, arbeitete Gerhard Sixtus noch weitere 15 Jahre in Planungsbüros in Bochum und Datteln. Bei seinem Abschied von der EW war er „froh und glücklich“: „Die Tätigkeit bei der EW war unglaublich vielseitig, aber auch sehr aufreibend. Kaum war eine Baustelle erledigt, gab es wieder zwei neue. Aber rückblickend kann ich sagen, dass ich alle wichtigen Projekte noch fertig stellen konnte.“ Großes Engagement zeigte Gerhard Sixtus auch in seiner Freizeit als Leiter des „Wulfener Bildungswerks“ von 1970 bis 1973.

Hier wurden Kurse, Einzelveranstaltungen und Vorträge für jede Alters- und Bevölkerungsgruppe angeboten. In Barkenberg fanden sie meistens im Informationszentrum oder in der Blauen Schule statt. Nach der kommunalen Neugliederung im Jahre 1975 ging alles an die VHS Dorsten über. Auch Monika Sixtus hat sich nach der Kindererziehung jahrelang ehrenamtlich engagiert: Sie unterrichtete bosnische Kriegsflüchtlinge, russische Aussiedlerkinder und im „Bürgertreff“ bei Marion Werk auch türkische Frauen. Später erteilte sie noch Hausaufgabenhilfe im Familienzentrum an der Dimker Allee.

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