Die Feldmärker packen an - auch eine eigene DHL-Paketstation ist im Gespräch

rnBürgerrunde Feldmark

Die Konferenz der „Bürgerrunde Feldmark“ war mit rund 100 Teilnehmern bestens besucht. Die Besucher erfuhren eine Menge Neuigkeiten über Entwicklungen in ihrem Stadtteil.

Dorsten

, 30.01.2020, 16:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Das neue Jahr ist gerade erst so richtig in die Gänge gekommen - da waren die Mitglieder der „Bürgerrunde Feldmark“ schon höchst aktiv: Mit schwerem Gerät installierten sie kürzlich an der „Hohen Brücke“ die große Dorstener Stadtteiltafel. Und in der Woche darauf bauten sie mithilfe der „Dorstener Arbeit“ 100 Meisen-Nistkästen zusammen, die ab Frühjahr mithelfen sollen, die drohende Eichenprozessionsspinnerplage einzudämmen.

Neue Geschwindigkeitstafel

Für beide Projekte waren den Feldmärker Aktivisten im vergangenen Jahr Fördermittel aus dem Bürgerbudget bewilligt worden - und mit dieser Finanzierungshilfe ging es am Mittwoch (29. Januar) nahtlos weiter. Die Teilnehmer der Stadtteilkonferenz Feldmark stimmten mehrheitlich dafür, den Anwohnern der Straße „Auf dem Beerenkamp“ den Kauf einer elektronischen Geschwindigkeitsanzeigetafel zu ermöglichen.

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Diese soll die Verkehrsteilnehmer künftig darauf hinweisen, dass sie doch bitte „20 km/h“ einhalten mögen. 1500 Euro städtischen Zuschuss gibt es nun dafür, 500 Euro muss die Anwohnerinitiative um Ideengeber David Klapheck selbst aufbringen, der auch die Pflege und den Unterhalt des Schildes übernehmen will.

Um die 100 Besucher

Die Stadtteilkonferenz war - wie in der Feldmark üblich - bestens besucht: Um die 100 Besucher fanden sich im umgebauten Kirchenraum der neuen Familienbildungsstätte Dorsten/Marl an der Beethovenstraße ein. Viel Zuspruch von ihnen erhielt Paul Schürmann (Bürgerrunde Feldmark) für seine Ankündigung, dass auf Initiative der Stadtteilkonferenz am Nahversorgungszentrum Händelstraße in der nächsten Woche endlich ein Briefkasten (Brief & mehr) aufgestellt wird - dort können die Bürger auch Briefmarken kaufen.

Die Feldmärker packen an - auch eine eigene DHL-Paketstation ist im Gespräch

Die Stadtteilkonferenz in der Familienbildungsstätte war mit 100 Besuchern gut besucht. © Britta Lange

Zudem laufen laut Paul Schürmann derzeit Gespräche mit Grundstückseigentümer Tempelmann und der Posttochter DHL, um vor dem dortigen Supermarkt eine DHL-Paketstation zu installieren, damit die Feldmärker (und vor allem die Bewohner des großen Wohngebiets Stadtsfeld) rund um die Uhr und direkt im Stadtteil Warensendungen aufgeben und abholen können.

Neuigkeiten aus dem Stadtsfeld

Auch vonseiten der „Ideenfabrik Stadtsfeld“ gab es für die versammelten Feldmärker am Mittwoch eine Menge Neuigkeiten. Sprecher Gerhard Jendrzey kündigte an, dass der Aktionskalender der Initiative in diesem Jahr proppevoll sein wird. In dieser Woche haben Mitarbeiter drei Beete mit bienenfreundlichen Stauden bepflanzt. Demnächst sollen Wildblumen-Einsaaten folgten - samt „Samenbomben“, die mit den Kindergärten im Ortsteil ausgebracht werden.

Die Feldmärker packen an - auch eine eigene DHL-Paketstation ist im Gespräch

Mitarbeiter der Dorstener Arbeit haben am Mittwoch Staudenbeete im Stadtsfeld angelegt. © Privat

Neben der neuen Boulebahn will die „Ideenfabrik“ ein Open-Air-Schachbrett aufbauen, auch ein weiteres Mehrgenerationen-Spielgerät am Grünstreifen mitten im Wohngebiet soll angeschafft werden. Die Stadtfelder spielen außerdem eine „Hauptrolle“ in der am Mittwoch von Stadtagentur-Chefin Sabine Fischer präsentierten „Heimatwerkstatt“ innerhalb des Dorstener Stadtmarketing-Prozesses: Es soll dabei „Kunst- & Musik-Aktionen“ geben, die sich um Komponisten drehen, die den Straßen im „Musikerviertel“ ihren Namen gegeben haben.

Bei Besentagen dabei

Die Mitglieder der Ideenfabrik wollen sich im März ebenso mit einem Großaufgebot an den Dorstener „Besentagen“ beteiligen wie auch der Sprecherkreis der „Bürgerrunde“.

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Zuvor steht am 6. Februar (Donnerstag) um 19 Uhr in der Familienbildungsstätte Dorsten-Marl ein Diskussionsabend zum Thema „Klimawandel“ an, bei dem auch der Wettbewerb „Insektenhotels für das Stadtsfeld“ vorgestellt wird.

Zum guten Schluss gab es eine weitere positive Nachricht: Der in der Feldmark ansässige Flüchtlings-Integrationsverein „Athletic international Dorsten“ kündigte an, dass er auch Hilfs- und Freizeit-Angebote für die künftigen Bewohner der „Zentralen Unterkunftseinheit“ des Landes an der Bochumer Straße anbieten wird.

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