Haus brannte - Feuerwehr rettet Bewohner aus dichtem Rauch

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Die Feuerwehr rückte Mittwochabend zum Brand eines Hauses am Orthöver Weg aus. Den Rettungskräften schlug dichter Rauch entgegen.

Wulfen

, 13.06.2019, 07:26 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die ersten Einsatzkräfte trafen gegen 20.35 Uhr vor Ort ein. Die drei

Bewohner des freistehenden Hauses befanden sich teilweise noch im Rauch und wurden zunächst in Sicherheit gebracht. Alle blieben glücklicherweise unverletzt.

Trupps waren mit Atemschutz ausgerüstet.

Haus brannte - Feuerwehr rettet Bewohner aus dichtem Rauch

Die Trupps drangen unter Atemschutz ins Haus vor. © Guido Bludau


Gleich mehrere Trupps, die mit Atemschutz ausgerüstet waren, drangen ins Gebäude zum Löschen vor. Der Brand wurde schließlich im Keller ausgemacht und gelöscht. Neben der hauptamtlichen Wache waren auch der Löschzug Wulfen sowie Hervest 1 im Einsatz. Neben dem Rettungsdienst samt Notarzt war auch die Polizei vor Ort, die im Anschluss an die Löscharbeiten die Ermittlungen zur Brandursache aufnahmen.

Für die Dauer des rund zweistündigen Einsatzes blieb der Orthöver Weg im Bereich der Einsatzstelle für den Verkehr gesperrt.

Batterieschwacher Rauchmelder

Bereits kurz zuvor war die Feuerwehr nach Wulfen ausgerückt. Ein Rauchmelder hatte angeschlagen und die Nachbarn eines Mehrfamilienhauses an der Dülmener Straße (B 58) aufgeschreckt. Die Einsatzkräfte konnten nur das Geräusch ausfindig machen, aber keine Rauchentwicklung.

Deshalb entschied sich die Einsatzleitung dafür, die betreffende Wohnung zu kontrollieren. Mithilfe der Drehleiter und durch ein auf Kipp stehendes Fenster gelangten die Feuerwehrleute in die Wohnung. Ergebnis der Kontrolle: Der batterieschwache Rauchmelder hatte angeschlagen.

„Oft sind leere Batterien schuld, dass der Rauchmelder Alarm schlägt. Trotzdem ist die Feuerwehr froh, dass Nachbarn auf das Geräusch aufmerksam werden und den Notruf wählen. Denn ohne genaue Nachschau kann ein Schadensfeuer nicht ausgeschlossen werden“, warnt Feuerwehr-Pressesprecher Dirk Heppner. Deshalb heißt es auch in Zukunft: Lieber einmal zu viel Nachschau halten als einmal zu wenig.

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