Heiße Stimmung auf dem Fest

Grafenwald Besser hätten es die Wöller-Schützen gar nicht treffen können. Strahlender Sonnenschein begleitete sie durch das ganze Wochenende.

15.07.2007, 17:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der offzielle Startschuss fiel bereits am Samstagabend. Um 17.30 Uhr hieß es "Antreten" zum gemeinsamen Kirchgang. Nach der Messe von Pastor Klaus Klein-Schmeink, sammelten sich die Schützen auf dem Vorplatz und marschierten von dort zum Ehrenmal. Bezirksvertreterin Margot Hülskemper sprach einige Worte zum Gedenken der Gefallenen aus dem ersten und zweiten Weltkrieg, bevor ein Kranz vor der Gedenkstätte niedergelegt wurde. Die Blaskapelle Grafenwald spielte zum Großen Zapfenstreich. Nach dem immer wieder ernsten Pflichtteil, marschierten die Schützen los, um den Vogel abzuholen und mit ihm ins Zelt einzuziehen, wo es neben Jubilarehrungen, Ordensverleihungen und Beförderungen hinterher ein leckeres kühles Bier und Tanz gab. Doch nicht zu lange, denn am Sonntag ging es mit der Parade weiter.

Zur Schützenparade war ganz Grafenwald trotz der Hitze auf den Beinen. Mit Eis und kalten Getränken vertrieben sich die Zuschauer die Zeit bis es endlich losgehen konnte. Grün und weiß leuchteten die Flaggen entlang der Paradestrecke und einige Besucher waren mit Klappstühlen und Fotoapparaten bestens gerüstet. Gestartet wurde an der Schneiderstraße, die sich innerhalb kürzester Zeit mit Schaulustigen gefüllt hatte, während die Schützen auf den Startschuss warteten und die Stimmung ordentlich anheizten. Hüpfend und singend war schnell klar: man war zum Feiern da und freute sich, dass der Wettergott mitspielte.

Pauken und Trompeten

Im Marschschritt ging es dann Richtung Sportplatz, denn die Nutzung des Paradeplatzes war aufgrund des Wetters der letzten Wochen nicht möglich. Mit Pauken und Trompeten zog der Spielmannszug vorn weg, gefolgt von der Bürgerschützengesellschaft Kirchhellen. Zu Gast waren auch die Spielmannszüge aus Essen-Frintrop und Bottrop-Fuhlenbrock. Mit Applaus begrüßten die begeisterten Zuschauer die liebevoll geschmückten Kutschen der Königspaare Grafenwald und Kirchhellen sowie der Bezirksvertretung, die ausgelassen in die Runde winkten. Man war angesichts der hochsommerlichen Temperaturen offensichtlich bester Dinge.

Mit dem Marsch endete dementsprechend auch am Sportplatz nicht die ausgelassene und heitere Stimmung. Gemeinsam ging es ins Festzelt, wo kräftig weiter gefeiert wurde. dzi / tif

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