Hochstadenbrücke

Hochwasserkatastrophe verzögert Fertigstellung der Hochstadenbrücke

Die Bauarbeiten im Umfeld des Gymnasiums Petrinum schreiten zügig voran. Das kann man von der Hochstadenbrücke nicht behaupten. Die Sperrung wird länger dauern als geplant.
Hochwasserkatastrophe verzögert Fertigstellung der Hochstadenbrücke

An dem mit Folie eingehausten Gerüst an der Hochstadenbrücke ist schon von Weitem zu sehen, dass die Erneuerung voranschreitet. Zugleich zeigt dieser Schutzmantel an, dass hier unter erschwerten Bedingungen gearbeitet werden muss.

Ende Juli hatte sich herausgestellt, dass die Grundierung des Stahlüberbaus mit Schwermetallen belastet ist. Der Arbeits- und Umweltschutz macht darum eine aufwändige Entfernung notwendig, die den Bauabschluss verzögert.

„Leider kommt es nun zu einem weiteren, nicht vorhersehbaren Zeitverzug“, teilte Stadtsprecher Ludger Böhne am Freitag mit. „Der beauftragte Zulieferer für Baumaterialien hat sein Lager im schwer von der Flut getroffenen Ahrweiler, kämpft derzeit mit den fatalen Folgen des Hochwassers.“

Durch die Lieferschwierigkeiten werde das Ziel nicht zu halten sein, die Hochstadenbrücke im Oktober wieder für Passanten zu öffnen, sondern die Freigabe werde nun erst im Laufe des Novembers möglich sein, so Böhne.

Durch den Baustart an den Rampenanlagen zum Kanaluferweg und zur Borkener Straße im Oktober sind der Hochstadenplatz, sowie der Gebäudekomplex Gymnasium Petrinum, Volkshochschule und Stadtbibliothek dann zunächst nur über die Zuwegung zum Freizeitbad Atlantis erreichbar.

Das „Wir machen MITte“-Stadtteilbüro (Gahlener Straße 9) ist für alle Fragen und Anliegen rund um die Baumaßnahmen ansprechbar: henning.lagemann@wirmachenmitte.de oder jan.ottensmann@wirmachenitte.de

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