Hohe Brücke: Alle Beteiligten wollen an einem Strang ziehen

Ortstermin

Wie drängend die Lösung des Problems "Hohe Brücke" ist, wurde beim Ortstermin am Donnerstagmorgen (16.5.) mehr als deutlich: "Es sind schon die ersten Leute über die Gleise gelaufen, das wird langsam gefährlich", sagte Werner Schroer.

von Von Michael Klein

, 16.05.2013, 15:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Zahlreiche Feldmärker Bürger nutzten am Donnerstag die Gelegenheit, um sich vor Ort für den Erhalt der Hohen Brücke auszusprechen.

Zahlreiche Feldmärker Bürger nutzten am Donnerstag die Gelegenheit, um sich vor Ort für den Erhalt der Hohen Brücke auszusprechen.

Und auch die Absperrung auf Seite der Gelsenkirchener Straße ist von Mittwoch auf Donnerstag zerstört worden, stellten die Teilnehmer fest. Gemeinsam mit den Feldmärker Schützen und Firmen-Vertretern aus dem Stadtteil traf sich der CDU-Ratsherr mit Hubert Stenkamp und Heike Mengede vom Tiefbauamt der Stadt, um auszuloten, inwieweit sich die Feldmärker mit Spenden und Sachleistungen an der Sanierung der vor acht Wochen gesperrten Brücke beteiligen können. Aber auch Dutzende von Bürgern waren vertreten. "Und hätte man zu diesem Termin offiziell aufgerufen, wären garantiert tausend Feldmärker hier gewesen", prophezeite ein Anwohner: "Dis Brücke ist ungeheuer wichtig für den Ortsteil."

Hubert Stenkamp betonte noch einmal, dass man die schadhafte Brücke aus Sicherheitsgründen habe sperren müssen. "Wir sind ja alle auf einer Wellenlänge", erklärte er: "Die Frage ist, was bleibt angesichts der schlechten Haushaltssituation an Kosten für die Stadt übrig." Im ersten Schritt seien 90 000 Euro nötig, insgesamt dürfte die Sanierung inklusive notwendiger Höhenangleichung 180 000 Euro kosten.

Werner Schroer kündigte an, dass die Finanzierung der Sanierungsmaßnahmen auf der Tagesordnung der nächsten Bauausschuss-Sitzung am 11. Juni stehen werde: "Politik und Verwaltung wollen die Brücke auch erhalten. Es ist aber nötig, dass das schnell passiert und die Mittel noch im Haushalt von 2013 zur Verfügung stehen."

Preise und Kosten Im kleinen Kreis ging es anschließend im Betrieb des Schützenvereins-Vorsitzenden Dieter Dreckmann weiter. "Wir sind mit dem Gespräch sehr zufrieden", erklärte Dreckmann anschließend. Die Verwaltungsmitarbeiter hätten noch deutlich gemacht, dass die Stadt die Brücke sanieren wolle. Jetzt gehe es darum, Preise und Kosten zu erstellen und die Frage zu klären, inwieweit Spenden und Sponsorenmittel für die Maßnahme rechtlich zugelassen sind.

Jedenfalls hätten sich die Firmen Timmer, Vossbeck und Breuer schon bereit erklärt, Materialien und Personal zu stellen. "Außerdem wäre es denkbar, dass Bürger gegen Namensnennung die Kosten für einzelne Brücken-Platten übernehmen."

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