Hoher Druck ließ Wasserrohre bersten

RWW auf Ursachenforschung

Ein ungewöhnlich hoher Druck in der Leitung hat am Sonntag zu den Wasserrohrbrüchen in Wulfen und Östrich geführt. Das teilte Ramon Steggink, Pressesprecher der Rheinisch-Westfälischen Wasserwerksgesellschaft (RWW) , am Montag auf Nachfrage mit.

Wulfen/Östrich

, 26.09.2016, 13:25 Uhr / Lesedauer: 1 min

Einen weiteren, dritten Rohrbruch gab es auch noch auf dem Bruchweg. Wie dieser hohe Druck in den Leitungen entstanden ist, steht jedoch noch nicht fest.

60 Jahre alte Leitungen

Alle drei Leitungen, die am Sonntag gebrochen sind, sind etwa 60 Jahre alt. „Das ist noch nicht alt. Wir haben Leitungen, die 100 Jahre alt und intakt sind“, sagt Steggink. Bei zu hohem Druck könnten auch ganz neue Leitungen brechen. Dennoch werde man sich die Leitung an der Hervester Straße nun, nach dreimaligem Rohrbruch in wenigen Monaten, genauer ansehen.

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„Vielleicht macht eine vorzeitliche Erneuerung hier Sinn. Wir prüfen das.“ Die gebrochenen Leitungen waren am Sonntagabend zwischen 18 und 22 Uhr wieder repariert. Mitarbeiter einer Baufirma hatten am Sonntag Überstunden geschoben und noch am selben Tag dafür gesorgt, dass die Anlieger wieder mit Trinkwasser aus der Leitung versorgt werden konnten.

Zwar gibt es an beiden Bruchstellen noch jeweils Baustellen, aber diese Löcher werden jetzt nach und nach wieder verfüllt. Mithilfe eines Baggers wird wieder neue Erde verfüllt und anschließend verdichtet. Der Wasserdruck hatte viel Erde mitgerissen und aus dem Loch gespült. Am Dienstag sollen laut RWW-Sprecher alle Reparaturen erledigt sein.

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