Holsterhausen im Hoch

26.07.2007, 18:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Holsterhausen Der Stadtteil Holsterhausen verfügt über ein sehr attraktives Stadtteilzentrum. Davon ist Gutachter Michael Karutz (CIMA) überzeugt. Ob bei Lebensmittel und Reformwaren oder bei Sortimenten des persönlichen Bedarfs - "mehr als die Hälfte des örtlichen Nachfragevolumens wird vor Ort gebunden", lobt Karutz.

Mit der bereits vorgesehenen Standortverlagerung des Aldi-Lebensmitteldiscounters und der ergänzenden Ansiedlung eines Getränkemarktes an der Borkener Straße (wir berichteten) wird die so genannte Handelszentralität demnächst nochmals verbessert. "Weiterer Handlungsbedarf zur Absicherung der Nahversorgung in Holsterhausen besteht nicht", glaubt der Gutachter. "Es gilt vielmehr, die Angebotsqualität langfristig zu erhalten."

Karutz empfiehlt aus diesem Grund, das Areal der ehemaligen Kaffeerösterei Tempelmann an der Pliesterbecker Straße nicht für Einzelhandel mit nahversorgungs- und zentrenrelevanten Sortimenten zu öffnen. Eine Alternative zu Borkener- und Freiheitsstraße müsse unbedingt vermieden werden. Auch die Ansiedlung eines Discounters (Lidl) und eines Getränkemarktes am Gemeindedreieck, seit Jahren in der Diskussion, würde Holsterhausen aus seiner Sicht nicht gut tun. "Das hätte Umsatzverlagerungen aus Holsterhausen und aus Hervest zur Folge", ist Karutz überzeugt. Das Gewerbegebiet an der Marienstraße könne mittel- bis langfristig für nicht zentrenrelevante Sortimente vorgehalten werden. dieb

Die wesentlichen Aussagen des Einzelhandelsgutachtens für die übrigen Dorstener Stadtteile werden in den kommenden Wochen auf der lokalen Wirtschaftsseite nachzulesen sein.

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