Das Auto einer jungen Frau aus Schermbeck blieb nach dem Unfall auf dem Dach liegen. © Guido Bludau
Schwerer Unfall

Horrorunfall in Dorsten: Trümmer lagen verstreut über 200 Meter

Bei einem Unfall in Dorsten bot sich den Einsatzkräften am Sonntagabend ein schlimmes Bild: Die Trümmer eines Wagens verteilten sich über 200 Meter. Und trotzdem staunten die Retter.

Bei einem Unfall in Innenstadtnähe kollidierten am Sonntagabend in Dorsten zwei Pkw. Nach ersten Erkenntnissen wollte eine Frau aus Herne (34) mit ihrem Wagen von der Baumbachstraße nach links auf die Königsberger Allee abbiegen.

Noch während des Abbiegens kollidierte die Pkw-Fahrerin mit dem Wagen einer 18-Jährigen aus Schermbeck. Deren Auto überschlug sich mehrfach und kam nach etwa 200 Metern auf dem Dach liegend zum Stillstand. Die Trümmer verteilten sich auf der gesamten Länge über beiden Fahrbahnen.

Auch der Kleinwagen einer Frau aus Schermbeck wurde durch die Kollision schwer beschädigt. © Guido Bludau © Guido Bludau

Die Polizei sperrte die Königsberger Allee am Abend für die Unfallaufnahme längere Zeit komplett. Die Frau aus Herne blieb offenbar unverletzt. Nachdem die junge Frau aus Schermbeck aus ihrem Wagen geklettert war, sagte sie den verdutzten Rettungskräften, dass ihr nichts passiert sei. Die Fahranfängerin wurde trotzdem vorsichtshalber zu weiteren Untersuchungen ins nahe gelegene Dorstener Krankenhaus gebracht.

Zu den weiteren Umständen des Unfalls konnte die Polizei am Abend noch keine Angaben machen. An der Unfallstelle sind 70 km/h erlaubt.

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Veränderungen gab es immer, doch nie waren sie so gravierend. Und nie so spannend. Die Digitalisierung ist für mich auch eine Chance. Meine journalistischen Grundsätze gelten weiterhin, mein Bauchgefühl bleibt wichtig, aber ich weiß nun, ob es mich nicht trügt. Das sagen mir Datenanalysten. Ich berichte also über das, was Menschen wirklich bewegt.
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Stefan Diebäcker
Freier Mitarbeiter
Als „Blaulicht-Reporter“ bin ich Tag und Nacht unterwegs, um über Einsätze von Polizei und Feuerwehr seriös in Wort und (bewegten) Bildern zu informieren. Dem Stadtteil Wulfen gehört darüber hinaus meine besondere Leidenschaft. Hier bin ich verwurzelt und in verschiedenen Vereinen aktiv. Davon profitiert natürlich auch meine journalistische Arbeit.
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Guido Bludau