Hundekot gehört nicht auf den Deich

Lippeverband appelliert

Der Lippeverband appelliert an Hundebesitzer, bei Spaziergängen auf dem Lippedeichweg nur die freigegeben Wege zu nutzen und darauf zu achten, dass ihre Vierbeiner ihr "Geschäft" nicht im Bereich der Böschungen und im Naturschutzgebiet hinterlassen.

Dorsten

27.05.2016 / Lesedauer: 2 min
Hundekot gehört nicht auf den Deich

Heinz Hüppe musste zuletzt wegen der Verunreinigungen mit Hundekot auf seine Weidegänge mit Schafen auf dem Lippedeich verzichten.

Da es in der jüngeren Vergangenheit vermehrt zu solchen "Verschmutzungen" gekommen ist, musste nun der vom Lippeverband zum Deich- und Hochwasserschutz beauftragte Schäfer auf seine Weidegänge an der Lippe verzichten - da die Schafe sonst an dem Hundekot im Rasen erkranken könnten.

Schafe werden krank

Eine Folge: Dadurch, dass die Schafe nicht mehr auf den Deichen weiden und den Rasen auch nicht mehr abfressen und dadurch "mähen", wird das Gras immer länger - und dies führt wiederum zu einem vermehrten Zeckenaufkommen im Gras. Durch die Beweidung mit Schafen auf den Deichen wird die Grasnarbe der Hochwasserschutzanlage auf günstige Weise "gemäht" und gedüngt. Zusätzlich wird durch den Tritt der Schafe die oberste Deichschicht immer wieder verdichtet. Somit leisten die Schafe außerhalb der Hochwasserzeit einen wichtigen präventiven Beitrag.

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