Masken schützen nicht nur vor Corona, sondern auch vor anderen Infektionen, die sich niemand gerne einfängt. © picture alliance/dpa
Meinung

Husten, Schnupfen, Heiserkeit? Ruhig bleiben und Masken tragen

Trauen Sie sich noch, öffentlich zu husten, oder unterdrücken Sie jeden Hustenreiz, um nicht unter Corona-Verdacht zu geraten? Unsere Autorin plädiert für weniger Hysterie. Und Masken.

Hatschi! Selten hat man so verhalten geniest oder gehustet wie seit Corona. Und selten hat man Huster und Nieser so kritisch beäugt wie seit dem Ausbruch der Pandemie. Ehrlich gesagt, habe ich noch nie so wenig Husten, Schnupfen und Brechdurchfall gehabt wie in den letzten 17 Monaten.

Damit scheint es jetzt allerdings vorbei zu sein, denn wir gehen längst wieder raus aus der häuslichen Isolation. Die Kinder gehen in Schulen und Kitas, Menschen aus dem Homeoffice zurück an ihre Arbeitsplätze im Betrieb. Das wird unweigerlich zu der einen oder anderen Infektion führen, weil unser Immunsystem gerade nicht trainiert ist, sollte uns aber nicht gleich hysterisch machen.

Ein Test kann Sicherheit bringen

Kranke Kinder gehören nicht in Kita oder Schule, Kollegen mit dicker Erkältung nach Hause. Das galt eigentlich auch schon vor Corona. Andererseits muss nicht jedes Hüsterchen mit Quarantäne geahndet werden.

Ein Test kann Sicherheit bringen, ein Arztbesuch Klarheit. Und das Tragen von Masken überall da, wo Menschen auf engem Raum zusammenkommen, zum Beispiel im Bus oder an der Wursttheke, sollte vorerst Selbstverständlichkeit bleiben. Ich trage beim Einkauf lieber die Maske im Gesicht als Hustenbonbons und Taschentücher allzeit bereit in der Hosentasche. Ich hoffe, Ihnen geht‘s ähnlich. Dann bleiben wir vielleicht zusammen gesund.

Über die Autorin
Redaktion Dorsten
Geboren und geblieben im Pott, seit 1982 in verschiedenen Redaktionen des Medienhauses Lensing tätig. Interessiert an Menschen und allem, was sie anstellen, denken und sagen.
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Petra Berkenbusch