Impfpflicht gegen Masern ab 1. März: Eltern müssen liefern

Masern-Impfpflicht

Die Bundesregierung hat entschieden, dass Eltern ab dem 1. März eine Masernimpfung ihrer Kinder nachweisen müssen. Für impfunwillige Eltern wird es eng.

Dorsten

, 29.02.2020, 15:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ab dem 1. März gilt das Masernschutzgesetz in Deutschland.

Ab dem 1. März gilt das Masernschutzgesetz in Deutschland. © picture alliance/dpa

Ab dem 1. März gilt die Impfpflicht gegen Masern. Eltern müssen dann auch in Dorstener Schulen und Kitas nachweisen, dass sie ihr Kind ab dem vollendeten ersten Lebensjahr haben impfen lassen. Das hat die Bundesregierung in einem Gesetz festgelegt.

Kinder, die neu in eine Kita oder Einrichtung kommen, müssen ab dem 1. März einen Masern-Impfschutz nachweisen. Eltern, deren Kinder schon in eine Kita oder Schule gehen, müssen den Nachweis bis zum 31. Juli 2021 erbringen.

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Für alle Einrichtungen muss bis zu den Fristen einer dieser drei Punkte nachgewiesen werden:

  • die erfolgte Impfung,
  • ein nachweislich ausreichender Immunschutz,
  • eine Unverträglichkeit oder gesundheitliche Gründe, die eine Impfung unmöglich machen

Impf-Muffel müssen an das Gesundheitsamt gemeldet werden

Generell müssen die Einrichtungen Eltern und Kinder unverzüglich an das Gesundheitsamt des Kreises melden, die ihre Kinder auch nach den entsprechenden Fristen nicht haben impfen lassen. Dabei werden personenbezogene Daten an das Amt weitergegeben.

Wer der Nachweispflicht „innerhalb einer angemessenen Frist“ nicht nachkommt, dem drohen Geldbußen. Laut Masernschutzgesetz können das bis zu 2500 Euro sein.

Wie auch in den Schulen müssen sich auch in den Kitas die Mitarbeiter impfen lassen. Mitarbeiter entweder eine Impfung oder eine Immunität bis ins kommende Jahr nachweisen. Wer neu in einer Kita angestellt wird, wird zu einem Nachweis vertraglich verpflichtet.

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