Inhalte deutlich formulieren

11.11.2007 / Lesedauer: 2 min

Der Schock stand ihr unmittelbar nach Verkündung des Wahlergebnisses ins Gesicht geschrieben. Susanna Simmerl (Foto) rang sichtlich um ihre Fassung, stellte sich aber dennoch tapfer den Fragen der Dorstener Zeitung.

Frau Simmerl, dass es eng werden würde, war vorher klar. Dass jedoch Ihr Herausforderer Carsten Entinger am Ende mit drei Stimmen die Nase vorn hat, kam doch überraschend. Wie groß ist Ihre Enttäuschung?

Simmerl : Schade, dass die Partei sich so entschieden hat, vor allem deshalb, weil ich für das Soziale und mein gesamtes Team stehe.

Werden Sie sich jetzt zurückziehen oder das Entinger-Vorstands-Team konstruktiv unterstützen?

Simmerl: Ich werde mich an das halten, was ich am Ende meiner Rede gesagt habe: Nicht spalten, sondern zusammenhalten, heißt die Devise. Für die SPD ist es wichtig, dass wir vor Ort eine Einheit bilden. Die Sachinhalte, für die wir eintreten, müssen in Dorsten klar formuliert werden. Dazu werde ich beitragen.

Sie hatten im Vorfeld des Parteitages offen gelassen, ob Sie eventuell auch als Bürgermeister-Kandidatin der SPD bei der nächsten Kommunalwahl antreten würden. Ist dieses Thema jetzt für Sie erledigt?

Simmerl : Das ist eine wichtige Personalfrage, über die die Partei rechtzeitig entscheiden wird. Heute ist es noch zu früh, sich dazu zu äußern.

Fragen: Klaus-D. Krause

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