"Insolvenzhalle" bietet ausschließlich Möbel-Neuware

Eröffnung am 22. Januar

Neueröffnung am 22. Januar: Ausgefallene, exklusive Wohnmöbel zu konkurrenzlosen Preisen, so beschreiben Inhaber Marc Riegel und Geschäftsführer Robert Soppe selbstbewusst das Business-Modell, das hinter ihrem Möbelhaus der etwas anderen Art steckt.

Feldmark

, 19.01.2016, 14:36 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Unternehmensname "Insolvenzhalle.com" führt dabei aber ein wenig in die Irre: "Es gibt bei uns nichts Gebrauchtes aus Privatinsolvenzen", betont Robert Soppe: "Wir bieten ausschließlich hochwertige Neuware an."

In hervorragender Lage

Und das ab Freitag (22. Januar) auch in Dorsten. Die Möbelhändler eröffnen dann ihre erste Dependance in der Lippestadt. "In hervorragender Lage", sagt Marc Riegel - nämlich in einer verkehrsgünstig gelegenen neuen Verkaufshalle an der Händelstraße 161, quasi gegenüber dem Autohaus van der Moolen auf der anderen Seite der Bochumer Straße. In direkter Nachbarschaft zum neuen Penny- und Rewe-Markt sind zwei Hallen erbaut worden, für sogenannte "nicht-zentrenrelevante Sortimente". Marc Riegel hat für die "Insolvenzhalle" samt gleichzeitiger Filiale seiner Kette "Riegel Interieurs" nicht nur die eine Halle gemietet, sondern auch den Vorderbereich des benachbarten Gebäudes.

Besser als ein Leerstand

"Solange dort kein Mieter gefunden wurde, bespielen wir das Schaufenster", sagt er: "Das sieht einfach besser aus als ein Leerstand." Ihre Kunden können hier sowohl Massivholz-Wohnmöbel wie Schränke, Tische und Polstermöbel als auch Wohn-Deko bekannter Hersteller bis zu unter 50 Prozent unter Neupreis kaufen, versprechen Riegel und Soppe. "Hier darf jeder googlen, ob er die Möbel woanders günstiger findet, hat dabei aber keine Chance", sagt Robert Soppe. Die günstigen Preise resultieren daraus, dass das Duo Restposten, Konkursware, Lagerbestände, Produktionsüberhänge und Rückläufer aufkauft.

Seit mehr als zehn Jahren betreibt Marc Riegel diese "Outlet-Variante". Als Inhaber des Essener Geschäfts "Polster Riegel" hatte er 2006 mit Geschäftspartner und Freund Stephan Stender im ehemaligen Bundeswehrdepot in Schermbeck die erste "Insolvenzhalle" eröffnet. "Daraus sind im Laufe der Jahre 25 Neueröffnungen geworden", so Marc Riegel. Manche nur als Kaufhäuser auf Zeit, andere als feste Läden.

Mehrere Filialen

So findet sich auch eine Insolvenzhalle in Essen, Filialen von "Riegel Interieurs" gibt es zudem in der Neutor-Galerie in Dinslaken, im Palais Vest in Recklinghausen und in der Königs-Galerie in Duisburg. Flaggschiff ist der Standort Bocholt, wo Marc Riegel und Robert Soppe eine 3000-Quadratmeter-Fläche zur Verfügung haben. Außerdem gibt es einen 24 Stunden-Online-Store.

Übrigens soll der Standort Händelstraße nicht der einzige in Dorsten bleiben. "Ich will mich noch auf die Suche nach einem 300 Quadratmeter-Ladenlokal in der Innenstadt machen", kündigt Marc Riegel an.

Insolvenzhalle und Riegel Interieurs, Eröffnung am Freitag, 22. Januar, um 11 Uhr in der Händelstraße 161, Öffnungszeiten: mo. bis fr., 11 bis 18 Uhr, sa., 10 bis 15 Uhr. 

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