Johannes Rademacher - ein Fürsprecher für die Jugend

Hohe Auszeichnung

DORSTEN Wegen seines langjährigen Engagements, vor allem im sozialen Bereich, wurde Johannes Rademacher aus Wulfen am Montagnachmittag im Kreishaus mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.

von Dorstener Zeitung

, 18.05.2009, 18:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
Johannes Rademacher erhielt am Montag das Bundesverdienstkreuz.

Johannes Rademacher erhielt am Montag das Bundesverdienstkreuz.

Der 71-jährige Wulfener war bis 1991 auf der Schachtanlage Fürst Leopold als Maschinenschlosser beschäftigt. Er ist verheiratet und hat drei Kinder. Seit 1967 macht Rademacher sich um die Jugendarbeit in der St. Matthäusgemeinde verdient. Auf seine Initiative hin wurde 1967 erstmals ein Jugendzeltlager veranstaltet. Über 20 Jahre war er für die Organisation und Ausführung der Ferienfreizeit verantwortlich. Auf Rademachers Initiative hin pachtete die Kirchengemeinde St. Matthäus 1976 in Holsten einen alten Bauernkotten als Freizeitstätte für die Jugend. Zwei Jahre lang half er tatkräftig an Wochenenden bei der Renovierung und Instandsetzung des Hauses mit. Von 1978 bis 1990 kümmerte er sich ehrenamtlich um die Organisation der Belegung des Hauses und sah immer persönlich nach dem Rechten. Neue Trauerhalle   Von 1967 bis 1973 war Rademacher zudem nebenberuflich Leiter des Jugendheims St. Matthäus. Darüber hinaus engagierte er sich jahrelang im Pfarrgemeinderat und half tatkräftig bei der Anlage eines neuen Friedhofes und einer neuen Trauerhalle mit.   Noch heute ist er bei Messfeiern aktiv am Gottesdienstgeschehen beteiligt. Im Männerchor "Liederkranz Wulfen" ist Rademacher seit 1967 Mitglied. Dort bekleidete er verschiedene Vorstandsämter und wurde 1994 Vorsitzender. Das ist er bis heute noch. Auch hier setzte er sich besonders für die Nachwuchsarbeit ein.   Ehrenamtlich aktiv war er außerdem in der Schulpflegschaft der Wittenbrinkschule in Wulfen.

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