Jugendliche in Barkenberg haben neuen Treffpunkt

Hütte eröffnet

WULFEN Etwa 40 Jugendliche trafen sich am Samstagnachmittag, um die neue Jugendhütte an der Dimker Allee zusammen mit Pater Pauly und Bürgermeister Lambert Lütkenhorst einzuweihen.Über Monate hatten viele Jugendliche geholfen, die Idee zu verwirklichen.

von Von Sina Rompza

, 28.06.2009, 14:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bürgermeister Lütkenhorst sprühte den Zechenturm auf die Hüttenwand.

Bürgermeister Lütkenhorst sprühte den Zechenturm auf die Hüttenwand.

Egal, ob bei der Grundstücksplanung, beim Roden der Fläche, beim Ausschachten oder bei Pflasterarbeiten - es waren durchgehend Jugendliche mit in die Arbeit von Pater Pauly und Architekt Hannes Schmidt-Domogalla eingebunden.Eigene Wünsche eingebracht

Nach einem ersten Treffen fertigten die Jugendlichen Zeichnungen an und konnten auch eigene Wünsche mit einbringen. "Die Litfasssäule und die Außensitzecke waren ein großer Wunsch der Jugendlichen, genau wie der Standpunkt der Hütte", so der Architekt. Die Jugendlichen wollten einen zentralen Treffpunkt haben, an dem sie auch mal Bier trinken und rauchen können, ohne von Erwachsenen gestört zu werden. Nachdem die LEG und die Stadt zugestimmt hatten, ist der jetzige Standpunkt perfekt: am Wegesrand und mit Blick auf den Handwerkshof und die anliegenden Wohnhäuser. Tatsächlich können sich die Jugendlichen mit ihrer neuen Hütte identifizieren. "Es ist richtig gut geworden", meinen z.B. Aylin (10) und Natascha (14). Die beiden Mädchen haben auch bei der Gestaltung mitgeholfen. "Wir haben den Boden um die Hütte herum mitgepflastert und geholfen, die Holzplatten für die Sitzecken anzubringen." Auch mit dem Rottmannshof wurde zusammengearbeitet, vor allem beim Anstrich für die Hütte. Die ist farblich an die umliegenden Wohnhäuser angepasst.Zechenturm auf die Hüttenwand

Der Bürgermeister durfte am Samstag sogar noch mithelfen. Als offizielle Einweihung sprühte er Graffitti - und zwar den Zechenturm, der in der aufgesprühten Stadt noch fehlte und an den eigentlichen Bau Barkenbergs erinnern soll.

"Ich finde es toll, dass Pater Pauly und die Jugendlichen dieses Projekt nach vielen Jahren endlich verwirklicht haben", betonte er. "Die Jugendlichen haben jetzt einen Treffpunkt, an dem sie unter sich sind und wo sich keiner über Lautstärke oder Ähnliches beschwert. Ich hoffe, dass das lange funktioniert und die Jugendlichen Freude daran haben."

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