Julia und Hermann-Josef Imping backen für "Zuckerguss"

Das neue Backmagazin

Zimt, frischer Stuten, Spekulatius - leckere Düfte liegen in der Backstube der Bäckerei Imping in der Luft. Die Vorweihnachtszeit naht und das bedeutet Hochbetrieb. Hermann-Josef Imping und Tochter Julia stehen in ihrer Backstube und tüfteln neue Rezepte aus. Für das diesjährige Backmagazin "Zuckerguss" haben sich die beiden besonders ins Zeug gelegt.

Dorsten

, 26.09.2016, 15:23 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hermann-Josef Imping und Tochter Julia sind ein Traumteam in der Backstube.

Hermann-Josef Imping und Tochter Julia sind ein Traumteam in der Backstube.

Ein Adventsstütchen mit Schokoladen-Drops und Zimtflocken, da läuft einem das Wasser doch im Munde zusammen. Wie viel Arbeit aber hinter so einer neuen Kreation steckt, das wissen nur die wenigsten. "Nach fünf Versuchen hat uns das Weihnachtsgebäck erst geschmeckt", erzählt Julia Imping. Die Bäcker- und Konditormeisterin hat den 400 Gramm schweren Gaumenschmaus entwickelt.

"Die Ideen kommen mir meistens nachts", sagt sie und lacht. "Kein Wunder, in der Vorweihnachtszeit stehe ich oft ab Mitternacht in der Backstube", bedauert sie den einzigen Nachteil ihrer Arbeit. Aber auch in der "Nebensaison" stehe die 30-Jährige spätestens um drei Uhr morgens in der Firma. Papa Hermann lässt es etwas langsamer angehen. Er arbeitet noch sechs Stunden täglich im Betrieb. Den Geschmack mache vor allem die Gewürzwahl aus.

Die richtige Gewürzwahl

"Das ist besonders schwierig", gibt die leidenschaftliche Bäckerin zu. Das Rezept wird zwar noch nicht verraten, aber die geheime Zutat ist nicht zu verbergen. "Es riecht hier sehr nach Zimt und Stollengewürz", erkennt Hermann-Josef Imping mit seiner geschulten Nase. "Das wird lecker."

Neben den üblichen Zutaten wie Mehl, Butter, und Zucker sollen Schokoladen-Drops vor allem die breite Masse ansprechen. "Die mag wirklich jeder", weiß Hermann Imping aus Erfahrung. "Aber aufgepasst beim Nachbacken: Die Drops dürfen erst ganz am Ende in den Teig, weil sie sonst beim Rühren kaputt gehen", rät der langjährige Bäcker aus Leidenschaft.

Das i-Tüpfelchen macht das Adventsstütchen nach dem Backen perfekt. "Erst tauchen wir das Gebäck in flüssige Butter und anschließend bekommt das Stütchen ein Bad in einer Zimt- und Zuckermischung", verrät Julia Imping. Bis Kunden das gute Stück in der Bäckerei kaufen können, müssen sie sich noch etwas gedulden. "Ende Oktober kommt das Stütchen hinter die Ladentheke. Den Preis müssen wir aber vorher noch kalkulieren", erzählt Hermann-Josef Imping. 3,50 Euro hält der Bäcker für realistisch. Ab November kann das Rezept dann auch selbst nachgebacken werden.

Hermann-Josef Imping ist Jury-Mitglied für das das es ab dem 10. November für 4,90 Euro in der Geschäftsstelle der Dorstener Zeitung am Südwall 27 gibt. Es enthält neben dem Rezept von Julia Imping auch die Lieblingsrezepte unserer Leserinnen und Leser. Schicken Sie uns bis zum 4. Oktober Ihr Rezept mit Fotos per oder per Post an das Medienhaus Lensing, Stichwort: Zuckerguss, Westenhellweg 86-88, 44137 Dortmund. Alle Einsender erhalten das Magazin als Dankeschön frei Haus. 

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