Julia und Ozan haben die Abstimmung „Traumhochzeit 2020“ gewonnen

Traumhochzeit 2020

Die Abstimmung unter den Lesern der Dorstener Zeitung für die Traumhochzeit 2020 konnten Julia und Ozan für sich entscheiden. Im September, am zehnten Jahrestag des Paares, wird geheiratet.

Dorsten

, 27.12.2019, 11:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Julia und Ozan haben die Abstimmung „Traumhochzeit 2020“ gewonnen

Im September wollen Julia und Ozan heiraten. © privat

In den vergangenen Wochen haben die Leser und User der Dorstener Zeitung fleißig abgestimmt: Drei Pärchen hatten es in das Finale für die Dorstener Traumhochzeit 2020 geschafft. Am Ende setzten sich Julia und Ozan, die im kommenden Jahr bereits zehn Jahre glücklich miteinander sind, durch.

Viel Werbung über Instagram gemacht

„Wahnsinn! Das ist aber eine schöne Nachricht“, freute sich Julia, als sie vom Gewinn erfuhr. „Wir haben uns so viele Gedanken während der Abstimmungsphase gemacht. Irgendwie ist man sich ja die ganze Zeit nicht wirklich sicher, ob die Menschen wirklich für einen abstimmen – auch wenn wir fleißig Werbung gemacht haben.“ Insbesondere auf Instagram waren die beiden 24-Jährigen aktiv, wie sie weiter erklärt: „Wir haben fleißig den Link zur Online-Abstimmung geteilt und unsere Familien und Freunde haben das auch getan. So ist dann eine regelrechte Kettenreaktion entstanden. Für diese Unterstützung möchten wir uns natürlich bei allen bedanken. Hinter uns standen wirklich tolle Leute.“

Die einstige Jugendliebe hält seit zehn Jahren

Beide freuen sich nun schon riesig auf die Hochzeitsvorbereitungen. „Jetzt kann es endlich losgehen“, so Ozan. Geheiratet werden soll nämlich im September 2020 am zehnten Jahrestag der Beziehung. Denn Julia und Ozan sind bereits ein Pärchen, seit beide gerade mal 15 Jahre alt waren. Bis heute hat diese einstige Jugendliebe gehalten – obwohl das damals viele nicht für möglich hielten.

Über das Internetportal „SchülerVZ“ kennengelernt

Kennengelernt haben sie sich damals über das Internetportal „SchülerVZ“. „Dann haben wir uns SMS hin und her geschickt. Es kribbelte mächtig im Bauch“, erinnert sich Julia. Später habe man sich getroffen – und: „Es hat direkt gefunkt“, so Ozan.

Als Paar haben die beiden gemeinsam den Schritt zum Erwachsenwerden gemeistert. Die Umstellung vom Schulalltag hin zum Berufsleben war alles andere als einfach – und es bestand die Gefahr, sich auseinanderzuleben. „Ich habe eine Ausbildung zur Erzieherin gemacht und Ozan wurde Gas- und Wasserinstallateur. Das war die stressigste Zeit unserer Beziehung“, erklärt die 24-Jährige.

Viele glaubten, Beziehung würde nicht halten

Hinzu kam, dass nicht jeder aus dem Umfeld der beiden mit der Verbindung am Anfang zu 100 Prozent einverstanden war, wie Ozan berichtet: „Viele glaubten, dass die Beziehung aufgrund der kulturellen Unterschiede sowieso nicht halten würde. Denn ich habe türkische und Julia hat russische Wurzeln. Uns hat das aber nie gestört.“ Vor zwei Jahren zogen beiden schließlich zusammen. Ozan, der auf der Hardt aufgewachsen ist, suchte sich gemeinsam mit seiner Freundin eine Wohnung in Wulfen-Barkenberg, wo Julia aufwuchs.

Den Antrag von langer Hand geplant

Den Antrag hatte der 24-jährige Ozan schließlich von langer Hand geplant. Ganz traditionell bat er Julias Eltern um die Erlaubnis und den Verlobungsring suchte er mit seiner Mutter aus. An seinem Geburtstag wollte er die große Frage dann stellen. Als Julia von der Arbeit nach Hause kam, sah sie Kerzen und Rosenblätter auf dem Boden. Im Hintergrund lief das Lied „All of me“ – von dem Julia immer schwärmte, dass sie irgendwann dazu den Hochzeitstanz tanzen möchte. „Und als ich um die Ecke schaute, sah ich Ozan im Anzug mit einem Strauß Rosen. Unsere zwei Kätzchen waren ebenfalls rausgeputzt. Pepper hatte ein rosa Kleid und Sammy eine Anzugsweste an. Nach einem sehr emotionalen Liebesgeständnis ging er dann auf die Knie und fragte mich, ob ich ihn heiraten möchte. Natürlich habe ich ‚Ja‘ gesagt“, so Julia.

Geplant wird nun für den zehnten Jahrestag der Beziehung eine bunte Hochzeit, die sowohl deutsche als auch türkische und russische Einflüsse miteinander verbinden soll.

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