Junge Union lehnt Zusammenarbeit mit der Linken ab

15.07.2007, 18:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Dorsten Die Junge Union Dorsten (JU) betrachtet mit Sorge die Ankündigung der vom Verfassungsschutz beobachten Partei "Die Linke", bei der nächsten Kommunalwahl Kandidaten für den Rat und das Bürgermeisteramt aufzustellen. "Die letzten Wochen und Monate haben gezeigt, wie die Linke unter der Führung von Oskar Lafontaine und Lothar Bisky mit populistischen und unverantwortlichen Thesen Stimmenfang betreibt", erklärt JU-Stadtverbandsvorsitzender Christian Heddier.

Für unakzeptabel hält die JU, dass sich die SED-PDS-Nachfolgepartei nicht eindeutig von Gewalt und Unterdrückung in der DDR distanziert und erst kürzlich im Bundestag den Stasi-Opfern eine Entschädigung verweigert hat. "Auch die offene Forderung nach einem 'Systemwechsel' zeigt, dass unsere erheblichen Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit der Linken berechtigt sind", fühlt sich der JU-Chef bestätigt.

Die Junge Union hält es daher auch für unerlässlich, dass die Linke weiterhin durch den Verfassungsschutz beobachtet wird. Als äußerst bedenklich bewertet die Junge Union in diesem Kontext auch die Zusammenarbeit der Linken vor Ort mit linksextremistischen Gruppen und Organisationen, wie der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP). In Essen bilden laut JU Linke und WASG mit der DKP und der Gruppe "AUF", die der Verfassungsschutz als Tarnorganisation der Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschlands (MLPD) einstuft, eine Fraktionsgemeinschaft.

Die Junge Union lehnt jede Zusammenarbeit mit der Linken kategorisch ab. Von der Dorstener SPD erwarten die jungen Christdemokraten, dass sie sich im Gegensatz zur SPD-Landesvorsitzenden Hannelore Kraft klar von der SED/PDS-Nachfolgepartei abgrenzen.

"Außerdem müssen die Dorstener Sozialdemokraten die Frage klären, ob sie nach der Kommunalwahl 2009 eine Zusammenarbeit mit der Linken ausschließen und ob sie den Bürgermeisterkandidaten der Linken unterstützen werden", fordert Heddier.

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