Kirchhellen und Feldhausen erreichen die Endrunde

22.07.2007, 19:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Kirchhellen Der TSV Feldhausen hat am Samstag in Fuhlenbrock überraschend deutlich die Qualifikation zur Endrunde der Stadtmeisterschaft geschafft. Auch der VfB Kirchhellen steht nach einem durchwachsenen Turniersonntag bei Rhenania in der Endrunde. Der VfL Grafenwald schied ohne Torerfolg aus.

Gruppe A in Fuhlenbrock

Die Feldhausener starteten mit einer arg dezimierten Mannschaft in den Wettbewerb, da einige Spieler aus beruflichen Gründen erst zum zweiten Spiel anreisen konnten. Schon nach wenigen Minuten erzielte Stefan Grewer die Führung gegen die Gastgeber. In den zweiten 15 Minuten machte BW Fuhlenbrock mehr Druck und kam zum Ausgleich.

Gegen den Bezirksligisten SV Vonderort agierte der TSV wieder betont defensiv. Es war Trainer Frank Sahm, der mit einem Linksschuss das überraschende 1:0 erzielte. Alle Bemühungen der Vonderorter, in der zweiten Hälfte zum Ausgleich zu kommen, waren umsonst. Damit war die erste Überraschung des Tages perfekt.

Gegen den B-Ligisten FC Portugal musste der TSV erstmals selber das Spiel machen. Damit hatte der A-Ligist einige Probleme. Erst ein cleveres Freistoßtor des eingewechselten Sahm im zweiten Durchgang änderte die Spielsituation. Nun musste der FC kommen und der TSV nutzte einen Konter durch Manuel Manuelyan zum 2:0. Im abschließenden Match gegen Vorwärts trafen Matthias Ebbing und Stefan Grewer zum 2:0-Erfolg. Der TSV Feldhausen war damit Gruppenerster. Zweiter wurde BW Fuhlenbrock.

Gruppe B in Rhenania

Auf dem staubigen Ascheplatz sahen die wenigen Zuschauer in den ersten Begegnungen nur wenig Erbauliches. In seinem ersten Spiel traf der VfB Kirchhellen auf den zweiten Bezirksligisten im Feld. Gegen den späteren Tagessieger Barisspor Bottrop, das sich mit der Hardter Torjäger Teczan Tuna verstärkt hat, sah alles nach einem 0:0 aus, bevor ein Sonntagsschuss in den Winkel die Partie entschied. Gegen den B-Ligisten FC Batenbrock zeigten die Kirchhellener eine erbarmenswürdige Leistung, sodass Interimstrainer Jens Koppenborg anschließend zur Mannschaftssitzung rief. Der VfB gewann dieses Match nur mit 1:0, da der FC-Keeper einen leichten Ball fallen ließ und Mike Salm zur Stelle war.

Koppenborgs Standpauke schien aber geholfen zu haben. Gegen Rhenania gab es ein besseres Spiel und einen 1:0-Sieg durch ein Tor von Holger Ullmann. Nun musste noch ein Sieg gegen Grafenwald her, um endgültig in die Endrunde ins Jahnstadion zu kommen.

Wie immer war das Spiel gegen den VfL Grafenwald von viel Einsatz geprägt. Lange hieß es 0:0, doch kurz vor dem Ende zeigte der Unparteiische nach einem Foul an Marc Tancyus auf den Elfmeterpunkt. Holger Ullmann ließ sich die Chance nicht entgehen.

Grafenwalds Interimstrainer Thomas Elvermann ärgerte sich sehr über das 0:1 gegen den VfB, da er den Elfmeter als unberechtigt ansah. Der VfL hatte aber nicht nur wegen der Niederlage gegen den VfB einen unerfreulichen Tag. Die Mannschaft wirkte nach den anstrengenden Turnierwochen sehr müde. Gegen die Rhenania kam man über ein 0:0 nicht heraus. Gegen Barispor machte die Hintermannschaft einen einzigen Fehler, der gleich zum 0:1 führte. Im letzten Match gegen Batenbrock traf der VfL drei Mal Latte oder Pfosten und verlor noch 0:2. weih

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