KKRN-Klinikverbund startet eine neue Kampagne, um Patienten Corona-Angst zu nehmen

Coronavirus

Der KKRN-Klinikverbund hat eine neue Kampagne gestartet. Darin appellieren die Chefärzte, nicht aus Angst vor dem Coronavirus das Krankenhaus zu meiden. Denn dann lauerten noch größere Gefahren.

Dorsten

von Dorstener Zeitung

, 20.03.2021, 11:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Er ist eines der Gesichter der neuen KKRN-Kampagne: Dr. Wilhelm Gross-Weege, Ärztlicher Direktor und Chefarzt am Dorstener St. Elisabeth-Krankenhaus.

Er ist eines der Gesichter der neuen KKRN-Kampagne: Dr. Wilhelm Gross-Weege, Ärztlicher Direktor und Chefarzt am Dorstener St. Elisabeth-Krankenhaus. © Günter Schmidt

Trotz akutem Behandlungsbedarf suchen Erkrankte in Corona-Zeiten weniger Hilfe im Krankenhaus. Die Angst vor einer Ansteckung kann jedoch gefährlich werden und im schlimmsten Fall tödlich enden.

Die Chefärzte des KKRN-Klinikverbundes beobachten diese beunruhigende Entwicklung seit einiger Zeit mit wachsender Sorge und stellen vermehrt schwere Krankheitsverläufe fest. Deswegen entschloss sich das Klinikum, eine groß angelegte und crossmediale Kampagne ins Leben zu rufen.

„Corona bleibt länger, als Ihre Gesundheit warten kann“

Unter dem Motto „Corona bleibt länger, als Ihre Gesundheit warten kann“ und dem Hashtag „MitSicherheitGesund“ appellieren die Chefärzte der vier KKRN-Krankenhäuser in Dorsten, Haltern am See, Marl und Herten-Westerholt an die Menschen, ihren Hausarzt zu konsultieren und bei akuten Schmerzen die Notaufnahme aufzusuchen oder den Notruf zu wählen.

Auch Vorsorgeuntersuchungen sollten nicht verschoben werden. Plakate, Anzeigen, Social-Media-Aktivitäten und Radio-Spots gehören zu der hausintern von der KKRN-Unternehmenskommunikation produzierten Kampagne.

Jetzt lesen

„Diese Kampagne liegt uns sehr am Herzen, denn unsere Patienten kommen gar nicht oder deutlich später ins Krankenhaus und riskieren damit bleibende Schäden. Mehr noch: Manche spielen sogar mit ihrem Leben, wenn sie etwa starke Schmerzen in der Brust ignorieren und zu Hause bleiben“, berichtet Dr. Wilhelm Gross-Weege, Ärztlicher Direktor und Chefarzt am Dorstener St. Elisabeth-Krankenhaus. Er betont: „Auch in Zeiten einer Pandemie können Patienten sich bei uns sicher fühlen und wir bieten weiterhin eine hohe medizinische Kompetenz.“

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt