Kleine Baumeister bekommen professionelle Hilfe

03.07.2007, 18:57 Uhr / Lesedauer: 1 min

Wulfen-Barkenberg Tipis, Weidenzelte, hölzerne «Sessel» - die Kinder an der Grünen Schule haben in den vergangenen anderthalb Wochen richtig geklotzt, um ihren Schulhof zu verschönern.

Jetzt nähert sich der Ferienspaß schon dem Ende, am Freitag findet die große Abschlussfeier statt. Die kleinen Handwerker werden darüber nicht besonders froh sein, ihnen gefällt ihre neue Aufgabe extrem gut. «Die Kinder haben sich mit einem Spaß angestrengt, das war unglaublich», fasst Marlies Wiemeyer vom Familienzentrum KiJuFaz die Begeisterung zusammen.

Profis als Helfer

Auch weil sie mit echten Werkzeugen hantieren durften, waren die Kinder mit vollem Ernst bei der Sache. Und genau hier kommen die Dorstener Arbeit und die Grünflächenabteilung vom Tiefbauamt ins Spiel. In Kooperation mit dem Stadtteilbüro und dem KiJuFaz wurde den kleinen Baumeistern professionelles Werkzeug zur Verfügung gestellt. Außerdem bekamen die Kinder tatkräftige Unterstützung von professionellen Handwerkern, die von der Dorstener Arbeit vermittelt wurden. Von Amtswegen haben die fleißigen Jungs und Mädels nun auch das Okay, dass die Früchte ihrer Arbeit auch weiterhin den Schulhof der Grünen Schule zieren dürfen.

Alles andere wäre auch ein Jammer: Die Tipis und Zelte sehen wirklich prima aus und haben einen großen Unterhaltungswert für künftige Schülergenerationen. Neben dem praktischen Nutzen lernen die Kinder beim handwerklichen Ferienspaß auch, welchen Wert Dinge haben, die mit den eigenen Händen hergestellt wurden. «Wir spielen hier nicht Baustelle. Das ist konzeptionell erarbeitet worden», sagt Martin Hollstegge von der Stadt. «Wenn ich selber Hand anlege, weiß ich es mehr zu schätzen.»

Betreuerin Marlies Wiemeyer sieht den Ferienspaß sogar als einen Schritt «weg von der passiven Konsumhaltung». Ohne die Kooperation mit der Stadt und der Dorstener Arbeit wären die Aktionstage laut Joachim Thiehoff (Stadtteilbüro) in der Form nicht durchzuführen gewesen. Eine starke Leistung haben auch die insgesamt 28 ehrenamtlichen Helfer erbracht. ah

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