Kleinespel-Stiftung hilft, wo es nottut

25.000 Euro gespendet

"Tue Gutes und rede nicht drüber" ist ihr Lebensmotto, das Gerd und Brigitte Kleinespel im Falle ihrer Stiftung einmal zurückstellen müssen. "Man hat uns geraten, mehr in die Öffentlichkeit zu gehen, um Nachahmern Mut zu machen", haben die Stifter-Neulinge gelernt.

19.01.2011, 18:16 Uhr / Lesedauer: 1 min
Gerd und Brigitte Kleinespel unterstützen mit ihrer Stiftung schwerpunktmäßig soziale und caritative Projekte.

Gerd und Brigitte Kleinespel unterstützen mit ihrer Stiftung schwerpunktmäßig soziale und caritative Projekte.

Kleinespel hatte als traditionelles Bäckerei-Familienunternehmen in Dorsten immer einen guten Klang, doch von einer Kleinespel-Stiftung wissen nur wenige. "Beim Rückblick auf unser erfülltes Berufsleben waren Dankbarkeit und soziale Verantwortung die Motive zur Gründung einer gemeinnützigen Stiftung", erzählt das Ehepaar, das mit dem 100-jährigen Bestehen der Firma den richtigen Zeitpunkt für die Verwirklichung seines Planes gekommen sah. Die Kleinespels verkauften das operative Geschäft und brachten die Erlöse in die Stiftung ein, die im November 2006 offiziell an den Start ging.Mehrere Projekte unterstützt

Da dass Kapital bei einer gemeinnützigen Stiftung dauerhaft unangetastet bleibt, können ausschließlich die Erlöse für wohltätige Zwecke ausgeschüttet werden. Und die belaufen sich bei der jungen Stiftung bislang auf 25 000 Euro: "Damit konnten wir bisher mehrere Dorstener Einrichtungen und Projekte, beispielsweise die Dorstener Tafel, das Frauenhaus, das Blaue Kreuz, ,Mütter in Not´ und andere unterstützen", zählt Brigitte Kleinespel auf. Aber auch Einrichtungen außerhalb Dorstens, wie das Kinderhospiz Datteln, profitierten schon davon. Mit einer Aufstockung des Stammkapitals strebt das Ehepaar auf Dauer eine operative Stiftung an, um größere Schwerpunkte wirkungsvoller fördern zu können. Sozialer Bereich hat Vorrang

"Der soziale Bereiche hat bei uns Vorrang", konstatiert der Stiftungsgründer. Aber manchmal helfen die Kleinespels auch dabei, kleinere Wünsche zu erfüllen, die vom Etat der jeweiligen Einrichtung nicht aufzubringen sind. So auch bei der jüngsten "Geldspritze": Da hatte der Förderverein der Pestalozzi-Grundschule um einen Zuschuss für die Anschaffung von Spielgeräten gebeten. "Wenn Sie sehen, wie Springseilchen und Stelzen die Kinderherzen höher schlagen lassen, hat sich unsere Stiftung schon gelohnt."

  • Infos:  stiftung@kleinespel.de
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