Klettern von Baum zu Baum

26.07.2007, 18:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Dorsten Kindergelächter strömt Passanten aus dem Treffpunkt Altstadt entgegen. Auf dem großen Gelände haben 130 6- bis 13-Jährige die unterschiedlichsten Möglichkeiten, um sich körperlich und kreativ auszutoben.

Es wird fleißig gemalt, getöpfert und getanzt. Eigentlich untersteht das gesamte Treiben dem Motto "Dschungelabenteuer", aber viel ist von dem Dschungel noch nicht zu sehen.

"Wir haben erst Montagmittag angefangen und gestern einen Ausflug in die Zoom-Erlebniswelt gemacht", erklärt Organisatorin Martina Lenz. "Aber bis Freitag wollen wir einen dschungelgemäßen Blätterwald schaffen", sagt sie und deutet auf Figuren, die aus Zeitungspapier und Kleister zu hübschen Vögeln geformt wurden. "Das sind Paradiesvögel, die die Kinder gebastelt und bemalt haben", erzählt sie.

Ohne Druck

Im Treffpunkt herrscht jedoch kein Druck. Wenn der Dschungel nicht fertig wird, dann ist es eben so. "Wir wollen die Kinder zu nichts drängen. Wenn sie keine Lust haben zu basteln, dann lassen sie es halt", bleibt Lenz gelassen. "Hauptsache sie haben Spaß." Wie der siebenjährige Jonas beim Töpfern eines Fressnapfes für seine Katze.

Während drinnen fleißig getöpfert wird, geht es draußen zur Sache. Unter der aufmerksamen Leitung von Susanne Gautsch, die eigens für den Treffpunkt einen Hochseilparcours angelegt hat, können die Kinder ausprobieren, wie es sich anfühlt, wie ein Affe von Baum zu Baum zu klettern. In Reih und Glied stehen die Kinder an, um endlich in die Höhe zu dürfen. Auch, wenn Denise noch etwas Angst hat, wie die Zehnjährige zugibt, ist das Klettern eines der Highlights des Vergnügens. kw

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