Knapp zwei Drittel bewerten Dorsten als familienfreundlich

rnOnline-Umfrage

Bei unserer Online-Umfrage schneidet Dorsten auch beim Thema Familienfreundlichkeit insgesamt positiv ab. Den Bürgermeister wurmen aber auch die 30 Prozent, die das anders sehen.

Dorsten

, 27.08.2020, 11:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Etwa 62 Prozent unserer rund 700 Umfrage-Teilnehmer halten Dorsten für eine familienfreundliche Stadt. Rund 45 Prozent stimmten der Aussage, Dorsten sei familienfreundlich, „eher zu“, 17 Prozent sogar „voll und ganz“. Knapp ein Drittel der Teilnehmer sieht das anders, 23 Prozent finden, dass diese Aussage „eher nicht“ zutreffe, 7 Prozent sagen, das sei „gar nicht“ der Fall.

Im Vergleich zu anderen Gemeinden seien 62 Prozent „ein sicherlich guter Wert, der uns zeigt: Wir sind in Dorsten auf dem richtigen Weg“, sagt Tobias Stockhoff. Den Bürgermeister wurmen dennoch auch die 30 Prozent, die die Stadt nicht für sonderlich familienfreundlich halten.

Die Gründe würden in der Umfrage leider nicht abgefragt, so Stockhoff: „Dabei wäre gerade diese Frage interessant: Wo und wie kann Dorsten besser und familienfreundlicher werden? Was führt zu diesem Urteil? Was müssen wir tun, um noch familienfreundlicher zu werden?“

Optimierung der Spielplatzlandschaft läuft

Ein paar Instrumente hat die Verwaltung durchaus zur Hand: Sie kann zum Beispiel die Spielplätze in Ordnung bringen, deren Zustand wurde im vergangenen Jahr bei unserem großen Ortsteil-Check, bei dem wir genauer nachfragten und sich mehr als 1500 Leser beteiligten, häufig kritisiert. Die Optimierung der Spielplatzlandschaft läuft bekanntlich schon länger und auch beim Ortsteil-Check kam die Stadt in puncto Familienfreundlichkeit mit durchschnittlich 7 von 10 Punkten gut weg.

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Durch gute Betreuungs- und Kulturangebote kann die Stadt ebenfalls die Familienfreundlichkeit steigern. Man könne auch Geld in die Jugendarbeit investieren, so Stockhoff, Vereine fördern, für gute Lernbedingungen an Schulen sorgen oder Baugebiete schaffen, in denen sich junge Familien wohl fühlen. Man erhalte außerdem das dezentrale Grundschulsystem, „obwohl sich die Zahl der i-Männchen von 1200 in Spitzenzeiten zeitweise mehr als halbiert hat“.

Zusammenhalt und Naturnähe

Dass Dorsten insgesamt als familienfreundliche Stadt bewertet wurde, führt der Bürgermeister aber auch den Zusammenhalt in den Stadtteilen, Quartieren und Nachbarschaften zurück: „Als Bürgerkommune profitieren wir von einem enormen Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger, die in Vereinen, Verbänden und Initiativen unser Zusammenleben konstruktiv und positiv mitgestalten.“

Und nicht zuletzt sei Dorsten als Flächenstadt „unfassbar grün und nahe der Natur“. Es gebe kaum einen Wohnort, von dem man nicht binnen weniger Minuten in der Natur ist.

Die Stellungnahme der Verwaltung zu den umfrage-Ergebnissen kann oft nur zusammenfasst veröffentlicht werden. Vollständig nachzulesen ist sie auf www.dorsten.de.
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