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Köpfe von Hund und Hirschkuh auf Feld gefunden

Neuer Fall von Wilderei

Ein unfassbarer Fund wurde am Wochenende aus den Wulfener Jagdrevieren an der Grenze zur Wenge gemeldet: Der abgetrennte Kopf eines braunen Hundes lag auf einem Feld, direkt daneben der Kopf einer Hirschkuh. Der Hegering Herrlichkeit Lembeck und Dorsten spricht von „einer neuen Dimension“ der Wilderei. Auch der Polizei gibt der Fall Rätsel auf.

Wulfen

, 12.06.2017 / Lesedauer: 2 min
Köpfe von Hund und Hirschkuh auf Feld gefunden

Eine Hirschkuh und ein Hund sind enthauptet worden. Die Köpfe wurden auf einem Feld in Wulfen gefunden.

Bereits im Barloer Busch, in der Kippheide und am Lippedeich waren in den vergangenen Monaten Wildtiere getötet worden. Ein Rehbock, eine Ricke und auch ein Rehkitz wurden von Spaziergängern und Jägern enthauptet aufgefunden (wir berichteten). Dieses Mal wurden statt der Tierkörper allerdings die Köpfe gefunden. „Es ist kein roter Faden bei den Taten zu erkennen. Mal werden die Köpfe mitgenommen, mal die Körper. Auch die Jagdreviere unterscheiden sich“, sagt Ramona Hörst, Pressesprecherin der Polizei Recklinghausen, auf Nachfrage.

Direkt melden

Beim Rehbock hätte es der Täter noch auf die Trophäe abgesehen haben können. „Aber ein Rehkitz hat ja noch gar kein ausgeprägtes Geweih“, gibt Ramona Hörst zu bedenken. Warum der Täter das Rehkitz oder auch den Hund getötet haben könnte und ob es sich überhaupt um ein und denselben Täter handelt, dazu möchte die Polizeisprecherin, die sich an keinen anderen Fall dieser Art erinnert, keine Angaben machen. „Das wären reine Mutmaßungen.“

Um dem Täter auf die Spur zu kommen, sei es aber sehr wichtig, dass sich die Finder direkt bei der Polizei melden und nicht erst ein paar Tage später. „Unsere Kollegen können dann einen Eindruck vor Ort bekommen und mit ihrem geschulten Blick die Spurenlage erkennen.“ 

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