Konstante Preise, weniger Verkäufe

12.07.2007, 18:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Dorsten/Raesfeld Deutliche Einbrüche auf dem privaten Immobilienmarkt verzeichnete im Jahr 2006 der Obere Gutachterausschuss des Landes NRW in seinem Grundstücksmarktbericht für den Regierungsbezirk Münster. Nach dem Wegfall der Eigenheimzulage seien im gesamten Bereich 23 % weniger Eigentumswohnungen verkauft worden als ein Jahr zuvor. Bei Baugrundstücken für Ein- und Zweifamilienhäuser lag der Rückgang sogar bei 31 %.

Die Flächenpreise pendelten zwischen "konstant" und "leicht sinkend". Eigentumswohnungen sowie Ein- und Zweifamilienhäuser verbilligten sich gegenüber dem Vorjahr im Schnitt um 1 Prozent, die Baulandpreise blieben stabil.

Spitzenreiter bei den Baulandpreisen in mittleren Wohnlagen ist Münster mit durchschnittlich 280 Euro pro Quadratmeter, gefolgt von Haltern am See mit 240 /qm. Bereits auf Rang sieben dieser Tabelle für erschließungsfreie Grundstücke liegt Dorsten (190 /qm). Und auf Platz 19 landete die Gemeinde Raesfeld (170 /qm) immer noch im oberen Drittel unter insgesamt 78 Kommunen. Baulandpreis-Schlußlicht ist Hopsten, wo der Quadratmeter selbst in mittleren Wohnlagen für 50 Euro zu haben ist.

Auch zu den Preisen von Reihenendhäusern und Doppelhaushälften wurden für das Jahr 2006 Durchschnittswerte ermittelt (Erstverkäufe in mittleren Wohnlagen). Teuerstes Pflaster ist ebenfalls Münster mit 266 000 Euro knapp vor Bottrop mit 259 000 . In Dorsten und Marl mussten Hauskäufer im Schnitt 229 000 Euro zahlen. Am preiswertesten wurden solche Immobilien in Rheine verkauft, wo der Mittelwert bei 131 000 lag. kdk

Der Grundstücksmarktbericht kann für 40 Euro beim Oberen Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Land Nordrhein-Westfalen, Postfach 30 08 65, 40408 Düsseldorf, bestellt oder im Internet heruntergeladen werden: www.boris.nrw.de

Lesen Sie jetzt
Ruhr Nachrichten Ehrenamtlicher Ordnungsdienst

Bürgermeister Tobias Stockhoff erklärt seine Idee eines „ehrenamtlichen Ordnungsdienstes“