Konzepte in 20 Regionen

05.07.2007, 19:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Besonderheit dieses innerhalb der gesamten EU aufgelegten Förderprogramms: Gefördert werden ausschließlich Regionen, jede LEADER-Region erhält für den Zeitraum 2007-2013 ein festes Budget, über die Verwendung wird vor Ort in der Region entschieden. Ebenfalls neu an diesem zwischen EU, Bundesregierung und den Bundesländern abgestimmten Förderkonzept: Vorrangig LEADER-Regionen erhalten Mittel zur Entwicklung des ländlichen Raums.

Aus dem gesamten Regierungsbezirk Düsseldorf bewirbt sich als einzige die Region Lippe-Issel-Niederrhein, weil ausschließlich dort mit den ILEK-Konzepten Niederrhein (einschl. Rees) und Lippe-Issel die erforderlichen Voraussetzungen geschaffen wurden. 10-12 LEADER-Regionen soll es nach den derzeitigen Vorstellungen der Landesregierung in NRW geben. Zur Zeit werden in über 20 NRW-Regionen Wettbewerbskonzepte erarbeitet. In der abgelaufenen EU-Förderperiode gab es in NRW nur drei LEADER-Regionen, deutschlandweit 148. In der neuen EU-Förderperiode 2007-2013 müssen sich europaweit alle Regionen neu bewerben.

Die Auswahl erfolgt in NRW im Rahmen einer sog. Bestenauslese. Dazu wird das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (MUNLV) ein Auswahlgremium einsetzen. Dieses Gremium setzt sich aus Vertretern der Landwirtschaft, der Wirtschaft, des Naturschutzes, der kommunalen Spitzenverbände, der Bildungsträger im ländlichen Raum und der Wissenschaft zusammen. Auf Vorschlag des Auswahlgremiums entscheidet dann das Ministerium über die LEADER-Regionen in NRW.

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